Künstler
Christoph Willibald Gluck
Christoph Willibald Ritter von Gluck (Erasbach bei Berching, 2. Juli 1714 – Wien, 15. November 1787) war ein Komponist aus Deutschland, der unter anderem in Italien, Paris und Wien tätig war. Er ist bekannt als einer der bedeutendsten Opernkomponisten seiner Zeit, der (Früh-)Klassik, und auch als einer der wichtigsten Erneuerer des Operngenres der Geschichte.
Im Heimatmuseum im Bayerischen Berching ist ein Teil der Sammlung seinem Werk und Leben gewidmet.
Gluck war der älteste Sohn eines Forstmeisters (eine Art Forstverwalter) im Dienst des Bayerischen Kurfürsten. 1717 ließ sich die Familie in Böhmen nieder. Sein Vater war im Dienst des Fürsten Lobkowicz. Über seine musikalische Ausbildung ist nicht viel bekannt; ab 1726 war er Chorknabe in Komotau. 1732 ging Gluck nach Prag, wo er zunächst als Organist sein Auskommen fand. Als Violinist trat er daraufhin in den Dienst verschiedener Adeliger, zunächst in Prag und später in Wien.
Erst mit 23 Jahren begann er ernsthaft zu komponieren. Über Fürst Melzi lernte er Giovanni Battista Sammartini kennen und wandte sich der italienischen Oper zu. 1741 kam seine erste Oper in Mailand auf die Bühne: Artaserse, auf ein Libretto von Pietro Metastasio. Das Werk war erfolgreich und es folgten Aufträge aus verschiedenen Städten in Italien.
1745 unternahm er als Begleiter des Fürsten Lobkowicz eine Reise nach Paris, wo er Rameau traf, und nach London, wo er sich mit Händel bekannt machte.
Im Heimatmuseum im Bayerischen Berching ist ein Teil der Sammlung seinem Werk und Leben gewidmet.
Gluck war der älteste Sohn eines Forstmeisters (eine Art Forstverwalter) im Dienst des Bayerischen Kurfürsten. 1717 ließ sich die Familie in Böhmen nieder. Sein Vater war im Dienst des Fürsten Lobkowicz. Über seine musikalische Ausbildung ist nicht viel bekannt; ab 1726 war er Chorknabe in Komotau. 1732 ging Gluck nach Prag, wo er zunächst als Organist sein Auskommen fand. Als Violinist trat er daraufhin in den Dienst verschiedener Adeliger, zunächst in Prag und später in Wien.
Erst mit 23 Jahren begann er ernsthaft zu komponieren. Über Fürst Melzi lernte er Giovanni Battista Sammartini kennen und wandte sich der italienischen Oper zu. 1741 kam seine erste Oper in Mailand auf die Bühne: Artaserse, auf ein Libretto von Pietro Metastasio. Das Werk war erfolgreich und es folgten Aufträge aus verschiedenen Städten in Italien.
1745 unternahm er als Begleiter des Fürsten Lobkowicz eine Reise nach Paris, wo er Rameau traf, und nach London, wo er sich mit Händel bekannt machte.
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