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Pieter Wispelwey
Künstler

Pieter Wispelwey

Pieter Wispelwey (Haarlem, 25. September 1962) ist ein niederländischer Cellist.
1992 erhielt er den Niederländischen Musikpreis.

Wispelwey, geboren in Haarlem und aufgewachsen in Santpoort, zog im Alter von 19 Jahren nach Amsterdam, wo er lebte, bis er nach Grootschermer umzog. Als Kind hörte er häufig die Proben des Streichquartetts, in dem sein Vater spielte.
Später erhielt er Unterricht von unter anderem Anner Bijlsma, dem Briten William Pleeth und dem Amerikaner Paul Katz. 1990 nahm er seine erste CD für das kleine Label Channel Classics Records auf (Bachs Cellosuiten), die gut aufgenommen wurde. Danach folgten weitere Auftritte und mehr Bekanntheit, besonders im Ausland. Es entstanden auch neue CD-Aufnahmen (bei Channel Classics) mit Musik von Benjamin Britten, Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Zoltán Kodály etc.

Wispelwey beherrscht sowohl moderne als auch alte (Barock-)Celli. Seine Aufnahme der Beethoven-Sonaten und Variationen (mit Dejan Lazic) ist beispielsweise „modern", während seine erste mit Paul Komen „authentisch" waren. Darin ist er außergewöhnlich, da das Spiel auf Darmsaiten eine andere Technik erfordert als auf Stahl. Wispelwey spielt diverse Musikstile und führte vielfältiges Repertoire (von 1600 bis heute) auf und nahm dieses auf.

Besonders die Bogentechnik von Wispelwey wird gerühmt. Dies ergibt meist „lange Linien", Spannungsbögen über viele Takte hinweg.

Biografie: Wikipedia, unter CC BY-SA.

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