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Trudelies Leonhardt
Künstler

Trudelies Leonhardt

Trudelies Leonhardt (Laren (NH), 30. Mai 1931) ist eine niederländische Pianistin.

Trudelies Leonhardt wurde in einer Familie geboren, in der Musik eine große Rolle spielte. Ihr Bruder ist der Cembalist Gustav Leonhardt. Im Alter von vier Jahren begann sie, Klavier unter der Anleitung von Johannes Röntgen zu spielen. In einem Interview berichtet sie, dass Röntgen immer sang, anstatt zu sprechen. Jedes der Kinder musste eine Stunde täglich unter der Leitung ihrer Mutter Klavier spielen, während die Nachbarskinder draußen spielten. Bereits in ihrer Jugend fasste sie eine große Liebe zu Franz Schubert und fühlte sich sehr glücklich, wenn sie seine Musik spielte. Besonders die langen Linien in seiner Musik, die auch in der Musik von Beethoven vorkommen, findet sie schön.

Sie studierte anschließend am Conservatorium van Amsterdam bei Nelly Wagenaar und erhielt cum laude das Solistendiplom.

Leonhardt gewann den Elizabeth Evertsprijs und einen Preis der Vrienden van het Concertgebouw, bestimmt für vielversprechende junge Musiker. Nach ihrer Zeit bei der distinguierten Nelly Wagenaar brauchte sie mehr Luft und ging nach Paris, wo sie ihre Ausbildung bei Yves Nat fortsetzte. Er war so nett zu ihr, dass sie fand, dass sie nicht vorankam. Danach studierte sie bei Marguerite Long, die für ihr präzises Spiel bekannt war. Diese erwies sich als sehr kritisch gegenüber ihren Schülern. Leonhardt bat sie, ihr Privatunterricht zu geben, und lernte, perfekt zu spielen. Danach brauchte sie wieder Jahre, um sich davon zu befreien.

Biografie: Wikipedia, unter CC BY-SA.

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