Bart Van Reyn ist eine von vier neuen künstlerischen Stimmen bei Anima Eterna Brugge. Mit dem Ersten Klavierkonzert von Brahms und der Vierten Symphonie von Schumann gibt er sein Debüt beim Orchester: großes, romantisches Repertoire, das unter seinen Händen wieder völlig neu werden darf – auch dank der künstlerischen Forschung der Anima-Musikanten.
Anima Eterna, seit 35 Jahren grenzüberschreitend in der historischen Aufführungspraxis tätig, arbeitet in den kommenden Saisons mit vier neuen Dirigenten zusammen. Die Violinistin Midori Seiler und der überall geschätzte italienische Dirigent Giovanni Antonini standen in den vergangenen Saisons bereits am Pult des Orchesters. Diesen Sommer freut sich Anima Eterna auf die Zusammenarbeit mit dem internationalen Top-Dirigenten Pablo Heras-Casado. Nun ist es an dem Flamen Bart Van Reyn, der wiederum eine fesselnde und vielfältige Laufbahn beim Orchester aufbaut.
Mit einem Orchester wie Anima Eterna zu arbeiten, ist für Bart Van Reyn einfach ein logischer „nächster Schritt". Die historische Aufführungspraxis ist seit 2005 Teil seines künstlerischen Gepäcks, Erbe großer Vorgänger wie John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe und natürlich auch Jos van Immerseel. Mit seinem eigenen Ensemble Le Concert d'Anvers erregte er die Aufmerksamkeit der internationalen Presse. Nun bekommt er mit Anima Eterna zum ersten Mal ein historisch informiertes symphonisches Orchester in die Hand.
„Ich denke, wir können auf den Schultern der vorherigen Generation stehen. Und das ist ein enormes Geschenk. Wir erben von ihnen nicht nur eine Menge Wissen, sondern auch eine ganze Generation von Musikern, die genau wissen, womit sie es zu tun haben. Es ist unsere Aufgabe, diese Forschung weiterzuführen". Bart Van Reyn.
Zeit und Raum: das sind Kodewörter für Van Reyn. Um zu reflektieren und zu erforschen. Um zu wachsen und sich zu wundern. Die Orchestermitglieder vertiefen die neuesten Erkenntnisse zur Aufführungspraxis. Van Reyn überrascht sie wiederum mit dem frischen „Feuer des Augenblicks", das ihm so eigen ist. Ein neues künstlerisches Bündnis entsteht.
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