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Brügge ist zehn Tage lang wieder der flämische Tanz-Hotspot während December Dance

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Brügge ist zehn Tage lang wieder der flämische Tanz-Hotspot während December Dance

Vom 8. bis 18. Dezember 2022 findet in Brugge die fünfzehnte Ausgabe von December Dance statt. Das zehntägige Festival für zeitgenössischen Tanz hat auch dieses Jahr wieder viele überraschende Tanzaufführungen von außergewöhnlichem (inter)nationalem Talent zu bieten. Auch bei dieser Ausgabe schlägt December Dance Brücken zwischen Künstlern und Publikum. Jan Martens, Aina Alegre (Weltpremiere), Trajal Harrell und Christian Rizzo sind nur einige der Namen, auf die man sich freuen darf. Auch die Ernennung von Sigrid Janssens als neue künstlerische Koordinatorin verdient Erwähnung.

Zehn Tage lang das beste Tanzschaffen aus dem In- und Ausland: kraftvolle Choreografie mit gesellschaftlicher Relevanz; das ist das Erfolgsrezept von December Dance. Das Festival ist ein jährlicher Wendepunkt in der Tanzwelt. Etablierte Größen treffen auf frische Talente und erfahrene Festivalbesucher auf neue Zuschauer. Diese Ausgabe wird eine echte dynamische Explosion voller Schwung und Risiken sein, was sich im Programm von December Dance widerspiegelt, denn für viele Künstler und Choreografen bricht nun endlich nach einer langen Phase pandemiebedingter Stille ein neues Kapitel an. „December Dance ist wirklich zu einem wichtigen Festival mit internationaler Ausstrahlung herangewachsen", sagt Sigrid Janssens, seit dieser Saison künstlerische Koordinatorin von Dans in Brugge. „Das liegt teilweise an der langen Tradition des Kulturtourismus, die der Stadt eigen ist, aber auch an der hohen Qualität des Programms. Die großen und kleinen Akteure der einzigartigen städtischen Tanzplattform Dans in Brugge helfen, diese Qualität zu sichern und ermöglichen es, große internationale Produktionen neben intimeren Kleinraum-Produktionen zu programmieren."


December Dance

December Dance eröffnet explosiv mit der belgischen Premiere c a r c a s s (belgische Premiere) von Marco da Silva Ferreira, in der ausgelassenes Fußwerk als Motor fungiert und europäische Volkstänze mit dem physischen Vokabular des zeitgenössischen Urban Dance verschmolzen werden. Dies wird ein Publikumserfolg par excellence.

Eine nicht zu verpassende Gruppenchoreografie ist Jan Martens' any attempt will end in crushed bodies and shattered bones. Dies ist die ohrenbetäubende Ode zur bürgerlichen Ungehorsamkeit einer siebzehnköpfigen Kompanie mit Tänzern im Alter von 17 bis 70 Jahren.

Wer sich nach Intimität sehnt, kann sich auf miramar von Christian Rizzo / ICI-CCN Montpellier freuen und eine poetische Tanzaufführung genießen, die den Zuschauer in das stetige Ebb und Flow des Individuums versus der Gruppe eintaucht.

Beeindruckend ist auch t u m u l u s von François Chaignaud & Geoffroy Jourdain. Während dieses rituellen Prozessionszugs ziehen dreizehn singende und tanzende Körper als ein einziger kollektiver Körper über eine Landschaft von Grabhügeln (tumuli).

Trajal Harrell bringt mit The Köln Concert eine überraschend zarte ‚Vogue-Choreografie' zur Musik des Pianisten Keith Jarrett.

promise me von laGeste & hetpaleis ist ein gutes Beispiel für den Schwung, der diese Ausgabe prägt. In dieser rücksichtslos physischen Aufführung verlieren fünf Kinder und zwei Erwachsene die Kontrolle und blicken dem Risiko ins Auge.

Auch Into the open – eine Crossover zwischen Tanz und Konzert – von VOETVOLK (Lisbeth Gruwez) verspricht einen handfesten Energie-Boost.

Katja Heitmann setzt mit motus mori: reliquiem einen neuen Schritt in ihrem partizipativen Projekt zur Archivierung von Bewegungen und richtet ihren Blick auf die Nachahmung von Bewegungen. Was bleibt von deinen Bewegungen übrig, wenn ein anderer ihr ‚Erbe' wird?

Entdecken Sie als erste c a r a c a s s (belgische Premiere) von Marco da Silva Ferreira, THIS IS NOT « an act of love & resistance » (Weltpremiere) von Aina Alegre / Studio fictif und Eye, Lash! (belgische Premiere) von Kat Válastur.

Kurzum, December Dance ist ein winterliches Muss für jeden, der Tanz liebt und neugierig ist, was in der zeitgenössischen Szene lebt.

Weitere Informationen und vollständiges Programm auf decemberdance.be & dansinbrugge.be

Tags Dans Brugge
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