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Die Sechs...

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Die Sechs...

Samstagabend spät wurden die sechs Preisträger des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs (KEW) Klavier 2021 bekannt gegeben. Es ist etwas ungewöhnlich, nur sechs Preisträger in einem praktisch leeren Saal, mit Abstand und Mundschutz der Presse über das Internet vorgestellt. Zum Glück, dass es das gibt, das weltweite Web... Und ja, es ist ungewöhnlich, aber nicht weniger wertvoll, auch wenn es schwieriger zu hören ist. Der Kaffee oder was auch immer steht dir ja vor der Nase...

Die Namen: Sergei Redkin, Tomoki Sakata, Keigo Mukawa, Jonathan Fournel, Dmitry Sin und Vitaly Starikov.

Sergei Redkin kennen wir bei Klassiek Centraal schon etwas länger, genau fünf Jahre. Die Russische Föderation ließ ihn zum Fest 10 Jahre Klassiek Centraal in der Arenbergschouwburg auftreten. Dort spielte er Tchaikovsky auf einem Fazioli. Er fand das Klavier doch etwas leicht und es musste genau so stehen, wie er es verlangte. So oder 'ich spiele nicht'. Vielleicht kein gewöhnlicher Junge, aber was für ein Pianist! Über Alexander Razumov, den damaligen Direktor des Russischen Kultur- und Wissenschaftszentrums in Brüssel, wurde Redkin uns angeboten auf Empfehlung von niemand Geringerem als dem weltberühmten Dirigenten Valery (oder Veleri) Gergiev in seiner Funktion als Direktor des Hauses der Musik in Sankt-Petersburg.

Bedeutet das alles nun, dass für Klassiek Centraal Sergei Redkin gewinnen muss? Nein, er darf gewinnen, genauso wie die anderen fünf dürfen (und können) gewinnen. Außerdem ist es letztendlich nicht der erste Platz, der deinen weiteren Lebensweg bestimmen wird. Es kann, aber alle Wettbewerbe lehren uns, dass es oft nur eine Momentaufnahme ist. Mit einer soliden Referenz allerdings. Deine weitere musikalische Karriere musst du in vielen Bereichen selbst aufbauen. Ein PreisträgeransTitle ist schön mitgenommen und besonders auf dem höchsten Niveau wie beim KEW immer der Fall.

Finalewoche

Jeden Abend tritt ein Finalist mit dem Belgian National Orchestra unter der Leitung von Hugh Wolff auf. Sie spielen jeweils ein Konzert ihrer Wahl und das unveröffentlichte Werk, das speziell für den Klavierwettbewerb von Bruno Mantovani geschrieben wurde: D'un jardin féérique (Weltpremiere am Montag, 24. Mai um 20 Uhr).

Über diesen Link können Sie die Finaleavende und das Endergebnis verfolgen. Sie können dort auch die erste Runde und das Halbfinale erneut anhören.

Montag, 24. Mai 2021 Studio 4 (Flagey) - 20 Uhr
Vitaly Starikov
(Russland (Föderation), °1995)
Programm
BRUNO MANTOVANI D'un jardin féérique
PYOTR TCHAIKOVSKY Concerto Nr. 1 in b-Moll op. 23
Belgian National Orchestra, dir. Hugh Wolff

Dienstag, 25. Mai 2021 Studio 4 (Flagey) - 20 Uhr
Tomoki Sakata

(Japan, °1993)

Programm

BRUNO MANTOVANI D'un jardin féérique
JOHANNES BRAHMS Concerto Nr. 2 in B-Dur op. 83
Belgian National Orchestra, dir. Hugh Wolff

Mittwoch, 26. Mai 2021 Studio 4 (Flagey) - 20 Uhr
Keigo Mukawa

(Japan, °1993)

Programm

BRUNO MANTOVANI D'un jardin féérique
SERGEY PROKOFIEV Concerto Nr. 2 in g-Moll op. 16
Belgian National Orchestra, dir. Hugh Wolff

Donnerstag, 27. Mai 2021 Studio 4 (Flagey) - 20 Uhr
Sergei Redkin

(Russland (Föderation), °1991)

Programm

BRUNO MANTOVANI D'un jardin féérique
SERGEY RACHMANINOV Concerto Nr. 3 in d-Moll op. 30
Belgian National Orchestra, dir. Hugh Wolff

Freitag, 28. Mai 2021 Studio 4 (Flagey) - 20 Uhr
Dmitry Sin

(Russland (Föderation), °1994)

Programm

BRUNO MANTOVANI D'un jardin féérique
SERGEY RACHMANINOV Concerto Nr. 3 in d-Moll op. 30
Belgian National Orchestra, dir. Hugh Wolff

Samstag, 29. Mai 2021 Studio 4 (Flagey) - 20 Uhr
Jonathan Fournel

(Frankreich, °1993)
Programm
BRUNO MANTOVANI D'un jardin féérique
JOHANNES BRAHMS Concerto Nr. 2 in B-Dur op. 83
Belgian National Orchestra, dir. Hugh Wolff


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