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Design for Impact: Vandalen oder Weltverbesserer?

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Design for Impact: Vandalen oder Weltverbesserer?

'Was ist vorwärts?' in Großbuchstaben steht die Frage auf dem Dach der LUCA School of Arts in Gent zu lesen. Keine Sachbeschädigung, sondern vielmehr eine ehrliche Frage. Denn das ist es, was die LUCA-Ausbildung Design for Impact tun möchte: die richtigen Fragen stellen und nach legitimen Antworten suchen. In einem sechsmonatigen Meisterkurs bringt LUCA Experten aus verschiedensten Bereichen zusammen, um mit diesen spezifischen Fachkompetenzen nach Lösungen für konkrete gesellschaftliche Probleme zu suchen.

LUCA Gent startet ein Video ein, in dem ein paar Figuren in Overalls auf dem Dach des Hauptgebäudes am Alexianenplein tätig sind. Über die Bilder von Farbdosen und Drohnenaufnahmen hinweg: ein sprachlich zwingendes Feuerwerk von Fragen, ein Manifest auf Amanda Gormans Art und im Reimformat.

Damit knüpft die Schule an die viel beachtete Kampagne vom vergangenen Jahr an, als auf Twitter eine Diskussion über den aktivistischen Charakter der Ausbildung entstand. Für die zweite Jährgang des Meisterkurses schreibt die Ausbildung sein eigenes Wesen in Großbuchstaben auf das Dach des Campus: 'Was ist vorwärts?'. Denn was Fortschritt für den einen ist, ist Rückschritt für den anderen.

Werden wir die Zukunft attraktiver machen?


Marijke Dirickx (Leiterin der Ausbildung): "In diesem Meisterkurs bringen wir Menschen aus verschiedenen Disziplinen zusammen. Wissenschaftler, Psychologen, Filmemacher, Produktentwickler, Künstler, Designer verlassen ihre Silos und betrachten die Fragen und Lösungen breiter, multidisziplinär… Denn Talent und Fachwissen kombinieren wirkt wie ein Hebel, wie eine Brechstange mit gesellschaftlichem Wert."

Die Ausbildung ist für Hochschulabsolventen, aber auch für erfahrene Profis oder Karrierewechsler gedacht. Was sie verbindet, ist, dass sie anders schauen. Sie erlernen in dieser Ausbildung Methoden wie Design Thinking und Theory of Change: Handreichungen, um komplexe gesellschaftliche Fragestellungen mit praktischen Anwendungen zu bewältigen. Zusätzlich zur Theorie entwickeln die Teilnehmer ihre eigenen Soft Skills. Die Kombination aus beidem wenden sie sofort in der Praxis an.

Dozentin Fabienne Beernaert: "Letztes Jahr beschäftigten wir uns mit neuen Materialien aus Lebensmittelabfällen und Kaffeesatz, entwickelten ein CO2-neutrales Branding und starteten eine Kampagne über die Auswirkungen sozialer Medien auf die psychische Gesundheit." Dieses Jahr sind erneut konkrete Fälle geplant, an denen die Teilnehmer zusammenarbeiten.

Plätze sind begrenzt


Die Ausbildung beginnt am 7. Februar 2022. Wer sich um einen der 32 Plätze bewerben möchte, macht das mit einer einminütigen Videopräsentation über seinen oder ihren Antrieb für Impact. Die Anmeldungsfrist ist der 26. Januar 2022.

Kampagnencredits

  • Kampagnenkonzept: Heren Loebas
  • Design, Typografie, Kamera und Schnitt: Letterlik
  • Slam Poetry: Loeke Vanhoutteghem
  • Musik: Jürgen De Blonde
  • Copywriting: Goodcopy.ink
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