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FLOW Festival 2025 – Ein Wochenende voller Mehrstimmigkeit in Oostende

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FLOW Festival 2025 – Ein Wochenende voller Mehrstimmigkeit in Oostende

Von Freitag 20. bis Sonntag 22. Juni 2025 wird Oostende zum Schauplatz des FLOW Festival, einer dreitägigen Begegnung mit Polyphonie in all ihren Facetten. Mit Konzerten an besonderen Orten, Gesprächen, Vorträgen und einer gehörigen Portion Neugier auf die Welt um uns herum lädt Dionysos Now! das Publikum ein, nicht nur zuzuhören, sondern auch zu denken, zu kosten und mitzusprechen.

Der Auftakt findet in der imposanten Petrus- en Pauluskerk statt, wo Stimmen aus der Renaissance auf die Rhythmen einer MIDI-gesteuerten Orgel treffen. Dionysos Now! und Maxime Denuc bringen ein Konzert in vollständiger Dunkelheit, eine Zusammenarbeit mit dem Verein Rien à Voir, in dem die Sinne geschärft werden und der Klang im Mittelpunkt steht. Es ist kein alltägliches Hörerlebnis – und genau das macht es zu einem fesselnden Auftakt des Wochenendes.

Samstagmorgen bringt Psallentes in der Eingangshalle des Kursaal eine Auswahl gregorianischer Gesänge aus der Abtei Notre-Dame du Vivier. Ein stiller Morgenlaut, hier und da mit einem Hauch von Polyphonie. Unmittelbar danach beleuchtet Kurt Van Eeghem in einem Vortrag das Ostender Musikleben während der Belle Époque, mit musikalischen Intermezzos am Klavier von Iskander Moens.

Am Nachmittag verlegt sich das Festival nach De Grote Post. Dort lässt Dionysos Now! das Publikum aktiv die Grundlagen der Polyphonie kennenlernen. Who's afraid of polyphony? ist kein klassisches Konzert, sondern eine Workshop-Sitzung, in der man lernt, wie Mehrstimmigkeit funktioniert, klingt und sogar spürbar wird.

Anschließend wird in einer öffentlichen Debatte die Mehrstimmigkeit der Musik auf die Gesellschaft übertragen. Polyfonie, Philosophie und Demokratie bringt Stimmen aus der akademischen, kulturellen und politischen Welt zusammen. Unter anderem Jean-Claude Burgelman, Christophe Busch, Petra De Sutter, Katia Segers und Anne Laure Léger sitzen am Tisch.

Am Samstagabend erklingt in der Kapucijnenkerk Musik aus dem Old Hall Manuscript des 15. Jahrhunderts. Das norwegische Trio Mediæval und Catalina Vicens (Organetto) erwecken vergessene Stimmen zum Leben, ergänzt durch Werke zeitgenössischer Komponisten.

Sonntagmorgen beendet das Festival mit Apero Poëzie im Thermae Palace. Schauspieler Tijmen Govaerts und Schriftsteller Hans Depelchin sprechen mit Tore Tom Denys über Musik, Meer, Geschmack und Sprache. Dazwischen erklingt Musik von Adriaen Willaert und seinen Zeitgenossen, abgewechselt mit Poesie von Bart Moeyaert und Texten von Caroline Pauwels, gelesen von Louise Bergez. Illustratorin Gerda Dendooven zeichnet live mit.

FLOW ist kein klassisches Musikfestival im traditionellen Sinne. Es ist eine Einladung, auf andere Weise zuzuhören – und gleichzeitig zu schauen, zu sprechen, zu kosten und zu denken.

Alle Infos und Tickets finden Sie unter www.degrotepost.be und www.dionysosnow.com.

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