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Die internationale Presse sah die besten Weltpremieren bei Opera Ballet Vlaanderen

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Die internationale Presse sah die besten Weltpremieren bei Opera Ballet Vlaanderen

In der Opern- und Tanzwelt ist der September der Monat der Listen. Dann präsentiert die internationale Fachpresse ihr Urteil über die vergangene Saison. Auch dieses Jahr schneidet Opera Ballet Vlaanderen in verschiedenen Kategorien mit Tänzern, Solisten und Produktionen gut ab.

Jedes Jahr um diese Zeit fragen die Fachzeitschriften Opernwelt und Dance Europe die internationalen Kritiker nach ihren besten Erfahrungen der vergangenen Saison. Dies führt zu Listen - etwas vergleichbar mit kulinarischen Führern - auf die die Opern- und Tanzwelt gespannt wartet.

Denn zwischen all den Opern- und Tanzproduktionen von Moskau bis New York aufzufallen ist keine leichte Aufgabe. Die Anzahl der Opernaufführungen weltweit allein schwankt jährlich um die 25.000 Aufführungen. Auch für Tänzer ist eine Erwähnung ein Zeichen der Anerkennung.

Die Premieren der Oper Les Bienveillantes und der Tanzproduktionen Bach Studies und Furioso ragten in der vergangenen Saison nach Aussage der internationalen Kenner heraus.

Die umstrittene Uraufführung Les Bienveillantes des Komponisten Héctor Parra und Librettisten Klaus Handl basierend auf dem gleichnamigen Roman von Jonathan Littell bekam bei ihrer Uraufführung unter der beeindruckenden Regie von Calixto Bieito bereits viele positive Kritiken. Nun wird sie zur Uraufführung des Jahres genannt. Auch Peter Tantsits, der auf unverwechselbare Weise die Hauptrolle des SS'ers Max Aue schuf, ist bei vielen Kritikern hängen geblieben und wird nun erneut und zu Recht als „Beste Interpretation" gepriesen.

Auch der Chor von Opera Ballet Vlaanderen wird mehrfach gelobt und das ganze Haus wird von vielen internationalen Journalisten als „bestes Opernhaus" angesehen. Im vergangenen Jahr gewann Opera Ballet Vlaanderen auch bereits den Titel Best Company bei den International Opera Awards.

Ballett- und Tanzjournalisten fanden dagegen die Uraufführung Bach Studies des amerikanischen Starspielkreateurs Benjamin Millepied und das virtuose Furioso von Meryl Tankard - bei dem die Tänzer an Seilen über die Bühne gleiten - als die „Premieren des Jahres". Ein großes Lob für das ganze Ensemble.

Aber unsere Tänzer erhalten auch einzeln Anerkennung von der Weltpresse. Die Leistungen von Ana Carolina Quaresma in Martha Graham's Chronicle - die ihre Tanzkarriere mittlerweile beendet hat - und von Mikio Kato (Solist) als der hinterhältige Hilarion in Akram Khan's Giselle fielen auf.

Auch Aki Saito und Wim Vanlessen werden erneut für ihre Abschiedsrollen in Akram Khan's Giselle und Boléro gelobt und werden in die Liste der „Tänzer des Jahres" aufgenommen, was eine verdiente Krönung für ihre jahrelange Partnerschaft innerhalb des Ballet Vlaanderen ist.

In der vergangenen Saison tanzte Principal Nancy Osbaldeston die Rolle der Clara in Der Nussknacker als Gast beim Bayerisches Staatsballett und wird dafür zu den „Besten Interpretationen einer Tänzerin" in der vergangenen Saison gezählt. In München tanzte sie an der Seite des Superstars Osiel Gouneo.

Als Anmerkung beglückwünschen wir auch noch die litauische Sopranistin Asmik Grigorian, die von Opernwelt zur „Sängerin des Jahres" gekürt wurde. Asmik verkörperte bei uns mit viel Verve die Rollen der Judith in Duke Bluebeard's Castle (2013-2014) und in der vergangenen Saison Rachel in La Juive.

Diese Anerkennungen sind ein ausgezeichneter Beginn unserer neuen Saison, die im Zeichen von 50 Jahren Ballet Vlaanderen, 5 Jahren Sidi Larbi Cherkaoui, der neuen künstlerischen Leitung Oper von Jan Vandenhouwe und unserem neuen Musikdirektor Alejo Pérez steht.

med. Wilfried Eetezonne, Presseverantwortlicher Opera Ballet Vlaanderen

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