Wie ist es möglich, dass bestimmte wesentliche Kompositionen mehr als zweihundert Jahre in Bibliotheken im Staub liegen und so lange auf Veröffentlichung warten, um so die verdiente Aufmerksamkeit des Publikums zu erhalten?
Mit dieser Aufnahme, einer Initiative des slowakischen Kontrabass-Solisten Ján Krigovský, werden die Werke des Komponisten Sperger zweifellos eine kleine Sensation in der Musikwelt verursachen! Auf dem Album stehen drei Konzerte für Kontrabass und Orchester von Johann Matthias Sperger, der nicht nur Komponist war, sondern auch der renommierteste Kontrabassist des 18. Jahrhunderts, begleitet vom Kammerorchester Collegium Wartberg 430, unter der Leitung des Solisten.Aus Spergers enormem Erbe von Kompositionen - darunter nicht weniger als achtzehn Kontrabass-Konzerte - wählte Krigovský seine frühen Werke aus. Konzert Nr. 2, Nr. 3 und Nr. 4 wurden alle in den Jahren von Spergers erstem Engagement als Kontrabassist geschrieben, zwischen 1777 und 1783, im Hoforcheser des Erzbischofs von Ungarn, des Herzogs Joseph Graf von Batthyány in Pressburg. Spergers Ansatz zum Solo-Kontrabass war zu seiner Zeit ziemlich einzigartig, ebenso wie die Ausführung der Orchesterpartie, und erinnert an die Cellokozerte von Joseph Haydn. Melodie und Virtuosität lassen nichts zu wünschen übrig und erfordern völlige Beherrschung des Instruments. Die Idee des Solisten Ján Krigovský, die Orchesterfarben des Konzerts Nr. 4 mit der 'Dulcimer' (Familie der Zither/Cimbalom) zu bereichern, gibt der Musik einen folkloristischen 'Touch', der die böhmischen Wurzeln des Komponisten enthüllt.
Alle drei Kontrabass-Konzerte auf dieser CD bestehen aus drei Sätzen. In all diesen Werken sind der erste und dritte Satz lebhaft, jeder mit einem auffälligen Thema und virtuos angelegt, wobei in den Ecksätzen immer Blasinstrumente verwendet werden: 2 Oboen und 2 Hörner, und im Konzert Nr. 3 auch Pauken und Trompeten. Der Solist verwendet Darmsaiten, wie es zur Zeit üblich war, als die Werke mehr als zweihundert Jahre ago komponiert wurden, wodurch der warme Klang der Instrumente hervortritt. Das Kammerorchester Collegium Wartberg 430, unter der Leitung des Solisten Ján Krigovský, sorgt für eine sehr authentische Begleitung.
Jan Krigovský ist Kontrabassist, Artdirector, Manager, Producer, Verleger, Dramaturg und Dichter. Er ist ein bekannter, vielbefragter Solist und arbeitete mit zahlreichen Ensembles zusammen, die sich auf die authentische Interpretation alter Musik spezialisieren. Kauflink** Wenn Sie einen Kauf über den obigen Link tätigen, erhalten wir eine kleine Provision. So können wir Ihnen weiterhin Rezensionen und Artikel zur Verfügung stellen. Wenn Sie etwas über unseren Link kaufen, unterstützen Sie uns beim Schreiben neuer Artikel. Produkte werden für Sie nie teurer, wenn Sie unsere Links nutzen.