Lunalia, Zeitlose Musik mit der Kraft des Vollmonds. Mechelen hört noch immer Stimmen. Lunalia ist die Fortsetzung des neuen Stadtfestivals des Festival van Vlaanderen Mechelen. Unter kundiger Leitung von Jelle Dierickx wurde ein sehr abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.
Um das große Publikum zu begeistern, begannen wir heute (21. April) bereits mit einem Stadtfest, bei dem an sechs verschiedenen Orten bereits von dem Angebot dieses Stimmenfestivals mit kurzen Sitzungen von einer halben Stunde gekostet werden konnte, gerade genug, um Menschen Lust auf mehr zu machen.
Während des Stadtfests bekamen wir einen Vorgeschmack auf das Eröffnungskonzert, dazu später mehr. Liebhaber konnten bereits von kurzen Stücken des Octopus Kamerkoor, u.L. Bart Van Reyn und von Caroline Eyck kosten, die ihre Virtuosität auf dem Theremin zeigte. Das Hof van Busleyden hieß Thomas Moore willkommen, in diesem Fall den Posaunisten mit dem gleichen Namen wie der bekannte Humanist. Das Diözesanzentrum öffnete seine Türen für ein Konzert für Orgel und Sopran. Das Hotel Elisabeth war Heimat der kanadischen Performance-Künstlerin angela rawlings, die sich vom begnadeten Lautisten Sophie van den Eynde begleiten ließ.
Im Kulturchzentrum konnte man sich auf die Konstruktionen von Matrix austoben, unter dem Namen "Musica Futuristica". Eine spielerische Weise, um Kinder aller Altersgruppen zu ermutigen, experimentelle Musik zu kosten und sie die Musikalität im Alltäglichen entdecken zu lassen. Selbst entworfene Instrumententische sorgten dafür, dass man unter Anleitung ein Zusammenspiel kreieren konnte. Darüber hinaus war das Kulturchentrum auch die Heimat von Mélinée, die mit französischen Chansons mit Berliner Einschlag und nur von ihrem Akkordeon begleitet eine Atmosphäre hoffnungsvoller Melancholie schaffen konnte. Mit ihren Liedern, die sehr persönlich eingekleidet werden, nimmt sie das Publikum mit durch das lebendige Berlin, entlang der kleinen Kanten des Lebens und all dem damit verbundenen Elend. Die Reise geht von Toulouse, vorbei an Galway und Paris nach Berlin und kehrt in der Zusatzzeit nach Toulouse zurück. Ihr vorletztes Lied handelt von ihrem besten Freund, bei dem sie immer Zuflucht findet, ihrem Akkordeon. Endgültig beendet wird es mit einem Cover von Renaud, La Balade Nord Irlandaise, ein Lied gegen Dogmen und für die liberté.
Lunalia läuft noch bis 6. Mai und Sie lesen natürlich alles darüber auf Klassiek Centraal.
- WAS: Stadtfestival Lunalia
- WO: Mechelen
- WANN: Vom 21. April bis 6. Mai
- Weitere Informationen: Lunalia