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'Nobelpreis der Künste' Praemium Imperiale für Anne Teresa De Keersmaeker

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'Nobelpreis der Künste' Praemium Imperiale für Anne Teresa De Keersmaeker
© AFP
Die 1960 in Mecheln geborene Anne Teresa De Keersmaeker wurde für ihre reiche Karriere in der Tanzwelt mit nicht weniger als dem Praemium Imperiale ausgezeichnet. Es ist die Japan Art Association, die den Preis jährlich vergibt. Der Preis, bestehend aus einer Goldmedaille, einem Diplom und € 92.000, wurde von Ihrer Kaiserlichen Hoheit Prinzessin Hitachi im Horaizaal des Meiji Kinenkan verliehen, in Anwesenheit verschiedener internationaler Berater der Stiftung, darunter Lamberto Dini, ehemaliger Premierminister Italiens, und Hillary Rodham Clinton. Rosas, das von Anne Teresa De Keersmaeker gegründete Tanzensemble, teilt Folgendes mit:

„… De Keersmaeker wird der 2. Belgier sein, der den Preis seit der Gründung des Praemium 1988 erhalten darf, der erste Belgier war Pierre Alechinsky 2018.

Darüber hinaus ist sie die erste belgische Künstlerin überhaupt, die die Auszeichnung in der Kategorie „Darstellende Künste und Film" erhält. Sie tritt damit in die Fußstapfen renommierter Choreografen und Tänzer, die zuvor in dieser Kategorie ausgezeichnet wurden, wie Mikhaïl Baryshnikov (2017), Choreograf Merce Cunningham (2005), Pina Bausch (1999) und Maurice Béjart (1993), bei dem sie ihre Ausbildung an der Brüsseler Tanzschule Mudra absolvierte."

1988 bestand die Japan Art Association 100 Jahre lang, und anlässlich dieses Ereignisses wurde das Praemium Imperiale ins Leben gerufen. Dieser Preis ehrt das Andenken an Prinz Takamatsu, der 58 Jahre lang Ehrenschutzherr der Vereinigung war. Der Preis, auch Nobel-Preis der Künste genannt, würdigt Künstler mit tiefgreifender internationaler Auswirkungen in ihrer Disziplin. Die Laureaten von 2025 reihen sich in eine beeindruckende Liste von mehr als 180 Künstlern ein, darunter Ingmar Bergman, Leonard Bernstein, Peter Brook, Anthony Caro, Christo und Jeanne-Claude, Dietrich Fischer-Dieskau, Norman Foster, Frank Gehry, Jean-Luc Godard, David Hockney, Willem de Kooning, Akira Kurosawa, Renzo Piano, Robert Rauschenberg, Mstislav Rostropovitsj und Ravi Shankar. Die Laureaten 2025 in den fünf Kategorien
  1. Malerei: Peter Doig (Vereinigtes Königreich)
  2. Bildhauerei: Marina Abramović (Serbien)
  3. Architektur: Eduardo Souto de Moura (Portugal)
  4. Musik: András Schiff (Vereinigtes Königreich / geboren in Ungarn)
  5. Theater/Film: Anne Teresa De Keersmaeker (Belgien)
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