Mit Farewells bietet der in Warschau geborene Countertenor Jakub Józef Orliński zusammen mit Pianist Michał Biel einen Überblick über das polnische Kunstlied. Das Programm des Albums spannt sich oft nostalgisch über 150 oft turbulente Jahre.
„Michał und ich begannen, das polnische Kunstliedrepertoire zu erkunden, als wir an der Juilliard School in New York waren", erklärt Orliński, dessen Aufnahmen sich bisher auf die Barockzeit konzentrierten. „Als polnisches Duo lieben wir es, polnische Musik unserem Publikum zu präsentieren. Ich weiß, dass keine Sprache eine Barriere bilden kann, wenn sie in Musik gesetzt wird. Ich glaube, dass Musik Brücken baut, und ich bin mir sicher, dass diese Lieder unter die Haut des Zuhörers gehen werden."
Das Album verdankt seinen Namen einem Triptychon von Liedern, das 1948 von Henryk Czyż geschrieben wurde, der sich fünf weiteren Komponisten auf dem Programm anschließt: Stanisław Moniuszko (bekannt als der Vater der polnischen Oper des 19. Jahrhunderts), Karol Szymanowski (weltweit anerkannt als ein wichtiger postromantischer Komponist), Mieczysław Karłowicz, Tadeusz Baird und Paweł Łukaszewski, eine führende Persönlichkeit in der zeitgenössischen polnischen Musik.
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