George De Decker - CORO
Geert Callaert
- Label
- Antarctica
- Katalognummer
- AR 069
- EAN / Barcode
- 0608917736922
- Erscheinungsdatum
- 7 August 2025
CORO: inspiriert von Luciano Berios gleichnamiger 31-teiliger Komposition malte George De Decker einen Zyklus von 31 Leinwänden. Der Schlüsselsatz, von dem Berio ausging, stammt aus einem Gedicht von Pablo Neruda: „Venid a ver la sangre por las calles" (Kommt und seht das Blut auf den Straßen) – eine beißende Anspielung auf General Pinochets Machtergreifung in Chile 1973. Für die Ausstellung dieses Gemäldezyklus schrieb De Decker eine Komposition für weibliche Stimmen. Auf dem Soundtrack integrierte er Vokalaufnahmen von Els Van Laethem, Anne Marie Honggokoesoemo und Herlinde Ghekiere. Auf Wunsch des Pianisten Geert Callaert ergänzte er einen Klavierteil, so dass CORO letztendlich zu einer Komposition für Soloklavier mit Soundtrack mit weiblichen Stimmen wurde. CORO wird von zwei neuen Partituren in der gleichen Klangsprache eingeleitet. Teil I besteht aus Madrigalen, in denen die Vokalpartien immer polyphon als „coro" mit dem Klavier dialogisieren. Die hier auftretende Sängerin ist Els Van Laethem, die seit vielen Jahren sowohl mit zeitgenössischer als auch mit Renaissancemusik vertraut ist. Das Finale ist ein „neues" Madrigal: eine von De Decker komponierte Vokalpartie zu einem Text aus Carlo Gesualdos fünftem Songbook: „S'io non miro non moro". Das letzte Gemälde – der Außenseiter der Serie – erhielt ein musikalisches Pendant. Als Brücke zum CORO-Zyklus komponierte De Decker neue Musik zu Francesco Petrarchs Sonetto XXXI. Text: Guido De Bruyn / Übersetzung: Stephen Smth
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