Klaviersonate D.840
Can Cakmur
- Label
- BIS
- Format
- Digital
Für seine "Schubert+" Serie stellt Pianist Can Çakmur alle großen Klaviersolocompositionen des Wiener Komponisten neben Werke anderer, die sich von seiner Musik inspirieren ließen, und bietet so die Möglichkeit, diese Werke in einem neuen Licht zu sehen. Obwohl jede SACD Teil einer nahezu vollständigen Blütenlese von Schuberts Klaviermusik ist, ist sie auch als eigenständiger Recital gedacht. In dieser dritten Folge präsentiert Çakmur nicht nur ein Werk von Ernst Krenek, sondern auch Kreneks Vollendung einer unvollendeten Schubert-Sonate. Krenek hat sich Schuberts Sprache so gut zu eigen gemacht, dass das Ergebnis verblüffend ist. Wie Çakmur sagt: "Ich würde es schwierig finden, zu erkennen, wo Schubert aufhört und Krenek beginnt, wenn das nicht in der Partitur angegeben wäre." Krenek, dessen Karriere sich über mehr als sieben Jahrzehnte erstreckte, war ein produktiver Komponist, der sich einer Vielzahl von Stilen bediente. Seine Zweite Klaviersonate, komponiert in den 1920er Jahren, ist eine Hommage an Schubert, indem sie eine Reihe seiner Techniken übernimmt, obwohl die Musik mehr mit dem Paris des frühen 20. Jahrhunderts verwandt ist als mit dem Wien des 19. Jahrhunderts. Ein faszinierendes und vernachlässigtes Werk, das durch das Prisma Schuberts entdeckt werden muss.