Lux Aeterna
Chor des Bayerischen Rundfunks, Münchner Rundfunkorchester, Joseph R. Olefirowicz
- Label
- ECM New Series
- Katalognummer
- ECM 1695
- EAN / Barcode
- 028946534120
- Erscheinungsdatum
- 30 Juli 2026
Erleuchtung und Trost
Diese Produktion widmet sich Werken zweier amerikanischer Komponisten, von denen Morten Lauridsen sicherlich der bekannteste in Deutschland ist. Besonders sein Chorwerk "O magnum mysterium" (1994) ist in den letzten Jahren ein "Hit" in der zeitgenössischen Chorliteratur geworden.
Lauridsen (*1943) studierte zunächst Englisch und Geschichte, später Musik und wurde schließlich selbst Professor für Komposition. Als Schöpfer vorwiegend vokaler Musik erhielt er viele Auszeichnungen, darunter die National Medal of Arts im Jahr 2007. Alle fünf Teile des Lux Eterna-Zyklus verweisen auf das "Ewige Licht". Als Lauridsen die liturgischen Texte vertonte, lag seine Mutter im Sterben, doch die Worte über das Licht als Symbol einer umfassenden Erleuchtung gaben ihm Trost.
Jake Runestad ist einer der neuen Zugänge zur Liste großer amerikanischer Komponisten und ist dabei, seinen Platz in der amerikanischen Musikgeschichte zu sichern. Er wurde 1986 in Rockford (Illinois) geboren und wuchs in einer Familie auf, die viel sang. Von 2009 bis 2011 studierte er am Peabody Conservatory der Johns Hopkins University, danach erlangte er schnell Anerkennung, besonders auf dem Gebiet der Chormusik. Sein Oeuvre umfasst jedoch auch Opern, Orchesterwerke und Kammermusik. Er erhielt Aufträge von unter anderem der Washington National Opera, dem Vokalensemble VOCES8 und dem Schwedischen Rundfunk-Sinfonieorchester. Sein erstes Album "The Hope of Loving" (jpc 9368195) wurde sofort für einen Grammy Award nominiert. Runestad sieht die Natur als große Inspirationsquelle. In seiner "Earth Symphony" kommt Mutter Erde selbst zu Wort; die fünf zusammenhängenden Teile thematisieren ihre Zerstörung, ihren Schmerz, ihre Heilung und auch ihre Hoffnung für die Menschheit.
Titelliste
- 01 Lux Aeterna 03:00
- 02 Oratio Ultima 03:08
- 03 Sacrum Potentia 03:23
- 04 Obscura Lux 02:03
- 05 In Nomine Patris 03:40
- 06 Tenebrae Magnus 04:59
- 07 Ecce Venit 05:03
- 08 Fides quae Non Tremit 08:00
- 09 Lux in Tenebris 03:15
- 10 Vigil of the King 03:40
Quelle: MusicBrainz