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Requiem

Fatma Said, Marianne Crebassa, Pene Pati

Label
BRKlassik
Eine Brücke zwischen Ost und West Fazıl Says Bewunderung für Wolfgang Amadeus Mozart beschränkt sich nicht auf seine Rolle als Pianist. Als Komponist schöpft der türkische Allrounder Inspiration aus dem Werk seines Salzburger Kollegen – und besonders aus dessen letzter, mysteriöser genialer Eingebung, dem Requiem von 1791. Mit Mozart & Mevlana hat Fazıl Say ein Werk mit gleicher Instrumentierung geschaffen, das die Aura und spirituelle Kraft von Mozarts Requiem einfängt und mit den spirituellen und künstlerischen Traditionen des Ostens verbindet. Die zentrale Figur ist der Persische Sufi-Mystiker des 13. Jahrhunderts Rumi, dessen Texte im Mittelpunkt stehen und der in Says türkischer Heimat besser als Mevlana bekannt ist. "Warum sollten wir Ost und West nicht in Liebe und Freundschaft durch Texte des großen Philosophen Mevlana und Zitate aus der Musik eines brillanten Komponisten wie Mozart in einem fließenden musikalischen Raum vereinigen?", sagt Fazıl Say, der sich selbst als Brückenbauer betrachtet und mit dem interkulturellen Konzept des Werks, das 2024 seine Uraufführung hatte und nun in der ursprünglichen Besetzung von Warner Classics veröffentlicht wird, zum Weltfrieden beitragen möchte. Eine Auswahl an Top-Musikern unterstützt ihn, darunter das internationale Solistenquartett bestehend aus Fatma Said, Marianne Crebassa, Pene Pati und Alexandros Stavrakakis, das als einziges Symbol für internationales Verständnis steht. Die Partitur, die Erinnerungen an Mozarts musikalische Sprache mit dem Klang türkischer Volksinstrumente verbindet, wird strahlend vom Luzerner Sinfonieorchester unter der Leitung von Michael Sanderling aufgeführt, mit der kraftvollen Stimme des Berliner Rundfunkchors als Ergänzung.

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