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Schubert Trouts

Avenhaus, Neudauer, Ishizaka, Stotijn, Zheng

Label
CAvi
Katalognummer
AVI 8553408
EAN / Barcode
4260085534081
Erscheinungsdatum
1 November 2018
Fünf zeitgenössische Variationen über Schuberts FORELLENQUINTETT Ein singuläres Projekt Silke Avenhaus wollte Schuberts Forellenquintett schon lange aufnehmen. Nun wurden fünf europäische Komponisten zusätzlich gebeten, Schuberts Mehrdeutigkeiten gewissermaßen beiläufig in die Gegenwart zu verlängern, indem sie ihre eigenen Variationen lieferten. Der Auftrag verlangte nach Werken, die in ihrer Länge begrenzt sein sollten, und jeder Komponist wurde gebeten, seine Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Instrument zu konzentrieren. Obwohl alle ihre Stücke auf dem Forellenthema basieren, unterscheiden sich die entstandenen Werke völlig in Charakter und Tempo. Wie Avenhaus es ausdrückt, ist dies ein „Segen". Die neuen Kompositionen können als einzelne Sätze eines zeitgenössischen Forellenquintetts verstanden werden, aber man kann sie auch auf mehrere verschiedene Arten kombinieren. Ist dies ein „sonniges Stück"? Fröhlich? Sorglos vor sich hin plätschernd wie ein Bach? Es wird dazu neigen, ausschließlich mit positiven Bildern assoziiert zu werden, aber Pianistin Silke Avenhaus, die Initiatorin des „Trout Project", stellt all dem die grundlegende Mehrdeutigkeit des Werks entgegen. Im Schubert-Quintett findet sie eine Mischung aus Leichtigkeit und Melancholie. Die Sorglosigkeit des ersten Satzes wird beispielsweise im zweiten fast beiläufig ausgelöscht. Schubert hält sich nicht lange an einer Stimmung oder Haltung fest: Mehrdeutigkeit setzt sich fort, und es ist ein Merkmal, das sie besonders schätzt. Der Kontrabass und das Cello bilden einen starken Bassfundus in diesem speziellen Klavierquintett. Die Besetzung mag ungewöhnlich gewesen sein und in Bezug auf die Klangfarbe schwierig zu orchestrieren, aber Schubert nutzte die Situation geschickt optimal, indem er die Bandbreite der verschiedenen Sonoritäten maximal erweiterte. Die tiefen Streicher ergründen den Untergrund. Umgekehrt trägt das Klavier, das sich oft lange Zeit in Oktaven in der oberen Lage bewegt, die zugewiesene Rolle aus, hell auf den Berggipfeln zu leuchten. Das mittlere Register wird zart von den anderen Streichern ausgefüllt. Die resultierende musikalische Textur scheint in der Luft zu schweben. (aus den Begleittexten von Elgin Heuerding)

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