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Viola à L'Ecole de Paris

Diyang Mei & Oliver Triendl

Label
CAvi
Katalognummer
AVI 8553028
EAN / Barcode
4260085530281
Erscheinungsdatum
7 Juli 2022
VIOLA à l'ÉCOLE de PARIS Im Gefolge des Ersten Weltkriegs und der Oktoberrevolution emigrierten unzählige Künstler aus Osteuropa nach Paris – insbesondere eine Reihe von Russen. Sie konnten sich durch großes öffentliches Interesse an ihrer Kunst einen Namen machen, manchmal auch dank kluger Netzwerkarbeit und hilfreicher Kontakte. Dies war der Fall bei Alexander Tcherepnin, dessen Vater, ein angesehener Komponist und Dirigent, in der ersten Spielzeit der legendären Ballets Russes 1909 großen Erfolg gehabt hatte. Alexander Tcherepnin wurde bald von Künstlergruppen wie der École de Paris willkommen geheißen und aufgenommen – einer lockeren Vereinigung von Emigranten aus mehreren Ländern, zu der auch Bohuslav Martinů und der rumänische Komponist Marcel Mihalovici gehörten. Alexander Tcherepnins zwei hier präsentierte kurze Stücke, Romance (1922) und Elegy (1929), können nur einen Einblick in das weitgereiste kosmopolitische Werk dieses Komponisten geben: Er war ein Mann, der ständig auf der Suche nach neuen Ideen war. Tcherepnin konnte mühelos von einem Musikgenre zum anderen wechseln; er integrierte schließlich sogar Einflüsse aus dem Fernen Osten. Obwohl die Romance noch ganz unter dem Bann der Spätromantik steht, ist die Elegy bereits quasi-modernistisch im Ton – ein Werk, das eine gesteigerte Sensibilität für Klangfarben offenbart, wie wir beispielsweise in ihren schillernden Violinen-Flageolets hören können. Ungefähr im gleichen Alter wie Tcherepnin und wie sein Kollege als Pianist erfolgreich, kam Tibor Harsányi 1923 über die Niederlande nach Paris.….. (Auszug aus den Liner Notes von Johannes Jansen).

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