Zum Inhalt springen
← Alle Veranstaltungen
Automatisch übersetzt · Original
Sfeerbeeld voor Karina Canellakis & Barbara Hannigan mit Barber, Ives & Stravinsky

Karina Canellakis & Barbara Hannigan mit Barber, Ives & Stravinsky

Samstag 6 Februar 2027, 14:15

· Teilen E-Mail WhatsApp Facebook X
John Adams - Arie ‚This is prophetic!' aus Nixon in China, Samuel Barber - Medea's dance of vengeance op.23a, Charles Ives - Three places in New England (Version großes Orchester), Samuel Barber - Knoxville: Summer of 1915, Igor Stravinsky - Sinfonie in drei Teilen. Programm John Adams Arie ‚This is prophetic!' aus Nixon in China Samuel Barber Medea's dance of vengeance op.23a Charles Ives Three places in New England (Version großes Orchester) Samuel Barber Knoxville: Summer of 1915 Igor Stravinsky Sinfonie in drei Teilen Ein All-American-Programm mit Karina Canellakis, die das Radio Filharmonisch Orkest leitet, und der kanadischen Starsopranitin Barbara Hannigan. ‚Things we've lost' ‚This is Prophetic' stammt aus der Oper Nixon in China von John Adams und ist eine Szene, in der Nixons Frau der Welt eine friedliche Zukunft vor Augen führt. Dieses Bild wird grausam gestört durch den ‚Tanz der Rache', ein Konzertstück nach der Balletsuite Medea von Samuel Barber. Die Untreue von Medeas Ehemann macht sie mörderisch. Die ursprüngliche Suite schrieb er 1946, und vermutlich kommen darin auch Barbers Zorn und Widerwille gegenüber dem Zweiten Weltkrieg zum Ausdruck. Zwei Jahre später komponiert er in kurzer Zeit das viel lieblichere Knoxville: Summer of 1915. ‚Es drückt die Gefühle von Einsamkeit, Verwunderung und Identitätsverlust eines Kindes aus, in dieser marginalen Welt zwischen Dämmerung und Schlaf.' Volkstümliche Melodien Charles Ives nimmt uns mit zu drei Orten in Neuengland, dem äußersten Nordosten der Vereinigten Staaten. Es ist Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts und er skizziert für jeden Ort eine eigene Atmosphäre. Zitate von eingängigen, volkstümlichen Melodien durchkreuzen regelmäßig seine Musik, typisch Ives. Adams, Barber und Ives teilen die Bühne mit dem 1945 zum Amerikaner naturalisierten Stravinsky. In demselben Jahr vollendete Stravinsky seine Symphony in Three Movements. Er dirigierte sie selbst mit dem New York Philharmonic bei der Uraufführung, Anfang 1946. Er soll das Werk seine ‚Kriegssinfonie' genannt haben, aber Stravinsky sagt auch, dass das Werk nicht programmatisch ist. ‚Komponisten kombinieren Noten. Das ist alles. Wie und in welcher Form die Dinge dieser Welt in ihrer Musik verarbeitet werden, ist nicht ihre Sache zu bestimmen.'

Interpreten

Radio Filharmonisch Orkest, Karina Canellakis (Dirigent), Barbara Hannigan

Auch interessant

Alle Veranstaltungen →
DE