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Orphée et Eurydice - Christoph Willuck

Dienstag 27 Oktober 2026, 20:00

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Concertante opera

Spannungsgeladenes Musikdrama auf französische Art Die ikonische Arie J'ai perdu mon Eurydice aus Glucks Orphée et Eurydice ist ins kollektive Gedächtnis eingraviert. Nachdem der Sänger Orpheus seine geliebte Eurydice aus dem Totenreich zurückgeholt hat durch die Kraft seiner Musik, verliert er sie ein zweites Mal. In seinem überaus kraftvollen Musikdrama erweist sich der Komponist als Meister in beherrschter Emotion. Gluck verabschiedet sich von den Bravour-Arien und komplizierten Handlungsverstrickungen der Barockoper. Gesang, Text und Orchestrierung stehen ganz im Dienste einer durchlebten Tragödie, die auffallend direkt dargebracht wird mit nur drei Protagonisten (Orphée, Eurydice, Amour) und mit einer dramatisch aktiven Rolle für den Chor. Gluck schrieb die Oper zunächst auf Italienisch 1762 und realisierte 1774 eine französische Version für die Parijse Opéra. OBV bringt die Bearbeitung von Hector Berlioz aus 1859 und das ist alles andere als eine Abschrift des Originals, sondern vollblütige französische Oper mit zusätzlicher Musik. Maestro Francesco Corti, der in der vergangenen Spielzeit für einen glühenden Don Giovanni verantwortlich zeichnete, bürgt erneut für spannungsgeladenes Musikdrama auf messerscharfem Niveau.

Interpreten

Sophie Rennert, Ana Quintans, Jiayu Jin, Lies Verholle, Koor Opera Ballet Vlaanderen, Symfonisch Orkest Opera Ballet Vlaanderen, Francesco Corti, Jan Schweiger

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