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Orphée et Eurydice - Christoph Willuck

Donnerstag 29 Oktober 2026, 20:00

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Concertante opera

Spannendes Musikdrama auf französische Weise Die ikonische Arie J'ai perdu mon Eurydice aus Glucks Orphée et Eurydice ist ins kollektive Gedächtnis eingegraben. Nachdem der Sänger Orpheus seine geliebte Eurydice aus dem Totenreich zurückgeholt hat durch die Kraft seiner Musik, verliert er sie zum zweiten Mal. In seinem unerschütterlich starken Musikdrama zeigt sich der Komponist als Meister der beherrschten Emotion. Gluck verabschiedet sich von den Bravour-Arien und komplizierten Handlungssträngen der Barockoper. Gesang, Text und Orchestrierung stehen ganz im Dienste einer tiefe Tragödie, die auffallend direkt gebracht wird mit nur drei Protagonisten (Orphée, Eurydice, Amour) und mit einer dramatisch aktiven Rolle für den Chor. Gluck schrieb die Oper ursprünglich 1762 auf Italienisch und realisierte 1774 eine französische Version für die Parijse Opéra. OBV bringt die Bearbeitung von Hector Berlioz aus 1859 und das ist keineswegs ein Nachschlag des Originals, sondern vollblütige französische Oper mit zusätzlicher Musik. Maestro Francesco Corti, der in der vorigen Saison für einen glühenden Don Giovanni zeichnete, steht erneut für spannendes Musikdrama auf der Messers Schneide ein.

Interpreten

Sophie Rennert, Ana Quintans, Jiayu Jin, Lies Verholle, Koor Opera Ballet Vlaanderen, Symfonisch Orkest Opera Ballet Vlaanderen, Francesco Corti, Jan Schweiger

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