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Ein offenes Gespräch in der zweiten Folge des Authentic Sound Podcast

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Ein offenes Gespräch in der zweiten Folge des Authentic Sound Podcast
© Win Winters

Die zweite Folge des Authentic Sound Podcast wurde gerade veröffentlicht und diesmal sitzt der Moderator selbst auf dem „heißen Stuhl". Der Musikkenner und Performer Wim Winters (1972) ließ sich von seinem Gesprächspartner Stefan mit einer Reihe unvorbereiteter Fragen überraschen. Keine einzige Antwort war aufgeschrieben oder durchdacht, weshalb der Hörer einen ungefilterten und besonders persönlichen Einblick in seine Antriebe und Überzeugungen erhält.

„Warum sind wir fast die Einzigen, die sich mit Whole Beat Metronome Practice befassen?" Mit dieser provokanten Frage eröffnet sich das Gespräch. Winters erklärt, warum diese Praktik, die ihm so logisch erscheint, in der Musikwelt immer noch umstritten bleibt. Die Diskussion berührt grundlegende Fragen zur Interpretation, historischer Aufführungspraxis und der Bereitschaft, etablierte Vorstellungen in Frage zu stellen.

„Wie hältst du der Kritik und Negativität stand?" Das wollte Stefan auch wissen. Winters spricht ehrlich über die manchmal heftige Gegenwind, die seine Forschung hervorruft, aber ebenso über die Widerstandskraft, die er immer wieder findet, um weiterzumachen. Es ist genau diese Beharrlichkeit, die ihn seit Jahren motiviert, neue Perspektiven auf die Musik zu bringen, die wir so gut zu kennen glauben.

Wer Wim Winters hauptsächlich von YouTube oder seinen Aufnahmen kennt, entdeckt in diesem Podcast eine andere, persönlichere Seite des Pianisten und Forschers. Er teilt seine Zweifel, seine Leidenschaft und seine Überzeugung, dass es in der Welt der klassischen Musik noch so viel zu wiederentdecken gibt.

Diese Folge des Authentic Sound Podcast ist daher nicht nur ein Gespräch über Metronome und Tempo, sondern vor allem eine offenherzige Begegnung mit einem Musiker, der sich radikal für Authentizität entscheidet.

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