Geboren worden en overlijden op 'the 4th of July', de nationale feestdag van je 'tweede vaderland' dat is niet iedereen gegeven. Flor Peeters (1903-1986) wel. Dat kreeg zaterdag 4 juli een dreunende viering in de Mechelse Sint-Romboutskathedraal, waar de Meester een halve eeuw lang een belangrijk deel van zijn muzikale nalatenschap uitbouwde.
Das monumentale Stevens-Orgel wurde von seinem Nachfolger Peter Pieters und von Stijn Hanssens gespielt, der selbst Schüler von Peter Pieters ist und Direktor der Kunstakademie von Halle. Fußball, Rennsport, Kirmes, Grillzeit hatten keine Macht über die wirklich Interessierten.
Eingeleitet von Pfarrer Filip Hacour, erläuterten beide Organisten ihr Programm. Das lieferte interessante Details und war nicht überflüssig. Denn die Musik von Flor Peeters, so beeindruckend sie auch ist, ist nicht immer leicht zugänglich. Dies gilt zum Beispiel für das so gepriesene opus 66, 'Lied Symphony' aus 1948. Noch mehr als 'Lied to the Ocean', 'Lied to the Desert', 'Lied to the Mountains' und 'Lied to the Sun' vermittelt das vielversprechende 'Lied to the Flowers' nicht das spontan überwältigende Gefühl von „ja, das ist es!". Analog zu seinem Titel ist es ein buntes Gewimmel von Motiven, aber mir fehlt eine verbindende, fließende Linie. Es sind genau dieser Überfluss, diese Vielseitigkeit in Peeters' Werk, diese Kombination aus französischem Charme und germanischer Strenge, aus liturgischen und volkstümlichen Elementen, aus Tradition und Modernismus, aus Harmonie und Dissonanz, diese Experimente mit Polyrhythmus und Polytonie, die vom Hörer eine Anstrengung fordern. Dennoch erhielten die meisten Nummern volle Punkte.
Es begann beeindruckend mit einem frühen Werk aus 1925. Die 'Symphonische Fantasie' war das Endprodukt von Peeters' Ausbildung, die in rasendem Tempo verlief. Gegenüber dem anmutigen postromanischen Einfluss von Franck und Tournemire steht der solide Aufbau der germanischen Tradition von Reger und Karg. Das Ergebnis ist eine solide ABA-Struktur mit kräftigen Außenteilen, einem belebten Mittelsatz und einem fasst symphonischen Finale.
Zehn Jahre und viele Konzertreisen später griff er auf unser urtümlich flämisches 'Heer Jezus heeft een hofken' zurück. Er variierte es auf modernistische Weise und scheute Dissonanzen nicht. Zehn Jahre später, 1945, bearbeitete Flor Peeters den Mittelsatz seiner Sonate für Trompete und Klavier auf Bitte von Berten De Keyzer, Küster, Organist, Journalist, Orgelbegeisterter und Autor, der mit seiner Orgelfachzeitschrift 'De Schalmei' einen aktiven Beitrag zur flämischen Orgelliteratur leistete. Das Ergebnis war eine herrliche 'Aria', getragen von einer breiten, meditativen Melodie.
Nach einem imposanten Schluss mit 'Toccata, Fuga and Hymne auf Ave Maria Stella' übernahm Stijn Hanssens in 'Four Pieces opus 71' das Hymnenthema mit kraftvollem Zugriff. Was folgte, 'Largo', nannte er „eine der schönsten Kompositionen von Flor Peeters". Zu Recht, mit dieser fließenden Bewegung, der warmen Melodie und der reich nuancierten Begleitung. Dieselbe Intensität sprach aus 'Élégie'. Peeters komponierte sie nach dem Tod seiner Mutter, zu der er eine starke Bindung hatte, zumal er seinen Vater sehr jung verlor.
Eine andere persönliche Verbindung betraf 'Abdijvrede'. 1927, als Orgelkonzerte in Kirchen nicht selbstverständlich waren, wohnte Flor Peeters in der Abtei von Tongerlo einem liturgischen Kongress bei und erhielt die Erlaubnis dafür. Als Dank schrieb er 'Abdijvrede' „In aufrichtiger Zuneigung an meinen guten Freund E.Pater Tharcicius Valvekens von Herzen gewidmet". Der Kempenaar aus Tielen wusste, wie man die Kempenische Ruhe zum Klingen bringt. Ein typischerer Abschluss als die 'Vlaamse Rhapsodie' war undenkbar. In einem Brief aus den USA an seine Marieke erzählte Flor, dass er sie in einem Zug zwischen Hamburg und Köln schrieb. Heimweh nach seinen flämischen Wurzeln inspirierte ihn vielleicht zu einer melodischen Träumerei über unser vertrautes 'Ik zag Cecilia komen'.