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Musica Divina startet!

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Musica Divina startet!
© Musica Divina

Vom 18. September bis 4. Oktober erklingt Musica Divina erneut in Abteien, Kirchen und Beginenhöfen in der Kempen. Himmlische Klänge, Momente der Stille und ein subtiles Gefüge von Musik und Lebenskunst stehen im Mittelpunkt dieser neuen Ausgabe. Das Festival öffnet ein Fenster zur Zeitlosigkeit und lädt zur Vertiefung ein.

Festliche Eröffnung in Gelb – die neun Welten von musica divina im Bild

Der Startschuss ertönt bereits am 16. September in der Bibliothek von Geel mit der Ausstellung Die neun Welten von Musica Divina im Bild. Die bildende Künstlerin Emilie Lauwers schuf seit 2017 wunderbare Mini-Universen, die dem Festival jeweils eine eigene visuelle Seele gaben. Zum ersten Mal werden diese Universen in einer Überblicksausstellung zusammengebracht.

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Erstes Festivalwochenende

Am 18. September wird die Abteikirche von Tongerlo vom Schweizer Ensemble Voces Suaves erfüllt. Mit Das Lied der Lieder bringen sie eine Hommage an Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525–1594) anlässlich seines 500. Todestages. Neben Madrigalen und Fragmenten aus seiner monumentalen Vertonung des Hohelieds erklingt auch die Missa sex vocum supra Vestiva i colli von Philippus de Monte (1521–1603).

Am 19. September öffnet die Abtei von Averbode ihre Türen für einen Abend mit Literatur und Musik. Um 18.30 Uhr liest Autor Erwin Mortier (1965) aus Eine kleine Liebe zur Welt (2024), ein Buch das als eine der Inspirationsquellen für Musica Divina 2025 gilt. Um 20 Uhr lässt das deutsche Ensemble VocaMe die mystische Poesie von Hadewijch (13. Jahrhundert) in ihrem neuesten Programm Hadewijch und die Minne erklingen. Das Ensemble setzt damit ihre Reihe musikalischer Porträts einflussreicher Frauen wie Kassia, Christine de Pizan und Hildegard von Bingen fort. Hadewijchs Suche nach Einsicht, Leben und der allesumfassenden Minne wird so neu aktualisiert.

Am 20. September folgt ein intimes Konzert in der Abtei von Postel, das mittlerweile ausverkauft ist. Der Kontratenor Pieter De Praetere und der Lautenist Thomas Langlois bringen eine Auswahl aus der englischen und italienischen Barockmusik mit Werken von Henry Purcell (1659–1695), John Dowland (1563–1626), Georg Friedrich Händel (1685–1759), Antonio Vivaldi (1678–1741), Giovanni Girolamo Kapsberger (ca. 1580–1651) und Nicola Porpora (1686–1768).

Denk- und Gefühlsmoment mit Huis Perrekes

Am 21. September steht die Sint-Luciakerk von Oosterlo unter dem Zeichen eines besonderen Zusammenseins, organisiert in Zusammenarbeit mit Huis Perrekes. Dieses zweite Denk- und Gefühlsmoment rund um Trauer, Liebe und Lebenskunst bringt Musik, Stille und Begegnung zusammen.

Ab 10.30 Uhr tragen u.a. Virginie Platteau, Lautenistin Sofie Vanden Eynde, Manten Van Gils, Schriftstellerin Carla Molenberghs, der Hauschor De Betties und das neue Ardentis Quartet (Celli) zu diesem warmen und verbindenden Ereignis bei. Der Eintritt ist frei.

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