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Neues Heftchen in der Operatheek-Reihe | Richard Wagner. Parsifal

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Neues Heftchen in der Operatheek-Reihe | Richard Wagner. Parsifal
© Universitaire Pers Leuven

Klare Darstellung von Richard Wagners letztem, aber am wenigsten verstandenem Musikdrama

Kenner und Liebhaber sind sich einig: Parsifal gehört zu der besten Musik, die Richard Wagner uns hinterlassen hat. Gleichzeitig gilt sein letztes Musikdrama als eines seiner kontroversesten und am wenigsten verstandenen Werke. Friedrich Nietzsche, einst ein glühender Bewunderer des Meisters, verdächtigte Wagner einer "Kniebeugung vor dem Kreuz". Was trieb den Künstler, der einst als atheistisch und links bekannt war, dazu, ein religiös aufgeladenes Drama oder Bühnenweihfestspiel zu schreiben? Dieser Band in der Reihe Operatheek würdigt die große inhaltliche und musikalische Vielschichtigkeit von Wagners künstlerischem und weltanschaulichem Testament und verdeutlicht die Vielfalt der Quellen, aus denen der Komponist schöpfte: das Christentum, der Buddhismus, die Philosophie von Arthur Schopenhauer, … Eine Rückkehr zu den Quellen führt uns unweigerlich auch zu Parzival von Wolfram von Eschenbach, dem mittelalterlichen Ritterepos, das die narrative Grundlage für Wagners Oper bildete.

Mehr Informationen über die Reihe Operatheek in Zusammenarbeit mit Opera Ballet Vlaanderen >

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