Florentiner Musiker im späten 16. Jahrhundert strebten nach der perfekten Kombination von Musik und Poesie mit ihren prachtvollen intermedii. Diese unterhaltsamen Intermezzos, die nach antiker Tradition in Theaterstücke eingefügt wurden, zeichneten sich durch einen großen Aufwand an Bühnentechnik und Soundapparaturen aus. Aus dieser Kombination von Musik und Theater, geschrieben von Komponisten wie Peri, Caccini, Monteverdi und Gagliano, sollte bald die Oper entstehen.
Anstelle einer unmöglichen Rekonstruktion entwarf Raphaël Pichon ein imaginäres Intermedium, in dem Apollo, Orpheus und Eurydice erscheinen, aber vor allem Amor, Amor, Amor!
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