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Verbotene Musik: Tauchen Sie in den Tresor ein und entdecken Sie eine Welt der Musik

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Verbotene Musik: Tauchen Sie in den Tresor ein und entdecken Sie eine Welt der Musik

Im Keller des Stadsarchief Amsterdam befinden sich 8 Geldschränke. In diesen Räumen hinterließen Menschen ihre wertvollen Besitztümer, wenn sie für längere Zeit auf eine ferne Reise gingen. Jetzt dienen sie als Ausstellungsräume. Das Stadsarchief Amsterdam lädt die Leo Smit Stichting ein, in diesen Geldschränken eine Ausstellung zum Thema „Verbotene Musik" zu schaffen. Während des Zweiten Weltkriegs durfte viel Musik nicht mehr gespielt werden. Die Komponisten dieser Musik waren jüdisch, politisch unerwünscht oder waren im Widerstand tätig. Wie waren ihre Leben? Wie klang ihre Musik? Überlebten sie den Krieg? Tauchen Sie in den Tresor ein und entdecken Sie eine verborgene Welt.

Die Ausstellung Verbotene Musik beleuchtet das Leben und Werk niederländischer Musiker und Komponisten, die während des Zweiten Weltkriegs verfolgt wurden. Sie traten auf, erteilten Musikunterricht, dirigierten Chöre. Das Concertgebouw Orkest führte häufig ihre Werke auf. Einige von ihnen begannen sorglos ihre Karriere, andere mussten vor dem Faschismus und Antisemitismus in Ungarn und Deutschland fliehen. Dann bricht der Zweite Weltkrieg aus und die Niederlande werden besetzt. Die Komponisten werden wegen ihres (zumeist jüdischen) Hintergrunds verfolgt. Sie tauchen unter, fliehen, gehen in den Widerstand. Viele werden verhaftet und in Konzentrationslager deportiert. Sowohl in den Niederlanden als auch im ehemaligen Niederländisch-Indien.

Einige von ihnen überleben den Krieg nicht. Die Musik, das Leben und die Geschichten dieser Komponisten sind weitgehend in Vergessenheit geraten. Die Leo Smit Stichting erforscht seit 1996 verfolgte Komponisten und setzt sich dafür ein, ihre Musik wieder erklingen zu lassen. Die Audiotour und die Filme sind ein wichtiger Teil dieser Ausstellung.

Die Titel der vier größeren Räume sind:


  • Flüchtlinge
    Géza Frid, Pál Hermann, Zoltán Székely; Hans Krieg, Hans Lachman, James Simon
  • Berühmte Frauen
    Henriëtte Bosmans, Marjo Tal, Rosy Wertheim
  • Indische Klänge
    Paul Seelig, Theo Smit Sibinga, Max Vredenburg
  • Jazz, Blues & Foxtrot
    Dick Kattenburg, Leo Smit

In den vier kleinen Räumen sehen Sie die entsprechenden Filme, die von Patricia Werner Leanse gemacht wurden.

Verbotene Musik in den Geldschränken des Stadsarchief Amsterdam

Zu sehen vom 15. April bis 3. Juli 2022
Eröffnung 14. April um 17.00 Uhr

Zusammenstellung der Ausstellung: Eleonore Pameijer & Anne Houk de Jong
Gestaltung RO ontwerpers: Monique Rietbroek & Josephine Oudijn.
Grafikdesign: Tijl Akkermans



www.leosmitfoundation.org


www.forbiddenmusicregained.org

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