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Berg / Schönberg / Webern

Elisabeth Leonskaja

Label
Warner Classics
Format
Digital
„Ein Siebziger mit der Energie und Beweglichkeit einer Spielerin halb so alt wie sie und der Weisheit des Alters in ihrem Spiel," schrieb die britische Zeitung The Observer 2022 über Elisabeth Leonskaja. Als eine der wichtigsten Pianistinnen unserer Zeit kombiniert sie die musikalischen Traditionen Wiens und ihres Heimatlandes in der Sowjetunion. Und so bringt die Wienerin zur Gelegenheit des 150. Geburtstags von Arnold Schönberg am 13. September 2024 ein Album heraus, das vollständig der Zweiten Wiener Schule gewidmet ist. Leonskaja wählte Perlen aus dem Werk von Schönberg und seinen zwei bekanntesten Schülern Alban Berg und Anton Webern, womit die 2020 Opus Klassik Preisträgerin ein vielfältiges Spektrum abdeckt: Sie eröffnet mit Bergs Klaviersonate Op. 1, die in der Tonart h-Moll in der romantischen Tradition orientiert ist. Webern hingegen handhabte Schönbergs Zwölftonsystem noch strikter als der Erfinder selbst. In seinen Variationen für Klavier op. 27 entwickelt er jeden Teil auf seiner eigenen Zwölftonreihe. Mit diesem Album richtet sich Elisabeth Leonskaja jedoch auf die Werke von Schönberg. Die Three Pieces Op. 11 aus 1909 gehören zu seinen ersten atonalen Werken, während die Six Little Piano Pieces Op. 19, die drei Jahre später komponiert wurden, bereits meisterhafte Miniaturen sind. Zusammengepresst in einen sehr kleinen Raum wechseln sie eine große Vielfalt an Farben ab, von gewagt bis ergeben. Schönbergs Suite für Klavier Op. 25 besteht ebenfalls aus kurzen einzelnen Stücken. Hier kombiniert er Zwölftontechnik mit den Tänzen des Barock. Rhythmisch erfinderisch bis exzentrisch humorvoll folgen sich Gavotte, Musette und Menuett aufeinander.

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