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Complete Works for Cello

Ella van Poucke / Phion Orchestra / Günter Neuhold / Jean-Claude Vanden Eynden

Label
Challenge Classics
Katalognummer
CC 72871
EAN / Barcode
0608917287127
Erscheinungsdatum
2 September 2021
Ella van Poucke. Gewinnerin des prestigeträchtigen Premio Chigiana 2017 und kürzlich mit dem Grachtenfestival Prize ausgezeichnet, gehört die 27-jährige niederländische Cellistin zur Spitzengruppe der heutigen Generation von Cellisten. Sie ist Erste-Preis-Gewinnerin des Internationalen Isang Yun Cello-Wettbewerbs 2015, des Leopoldinum Award 2015, des Prix Nicolas Firmenich 2013, des Elisabeth Everts Award 2014, des Prix Academie Maurice Ravel 2012, Dutch Musician of the Year 2012, Erste-Preis-Gewinnerin des Princess Christina Competition 2008 und Trägerin des Spezialpreises in „Anerkennung einer herausragenden Leistung beim Grand Prix Emanuel Feuermann 2014. Schumann komponierte sein Cello Concerto in etwa zwei Wochen im November 1850. Vor Schumann hatten nur wenige bedeutende Komponisten Cellokonzerte geschrieben. Schumann vermeidet technische Zurschaustellung um ihrer selbst willen und lässt seine charakteristische poetische Ausdruckskraft, Intimität und Fantasie überwiegen. Schumann instrumentierte die Fantasiestücke Opus 73 (1849) ursprünglich für Klarinette und Klavier, stellte aber gleichzeitig alternative Bearbeitungen für Violine oder Cello zur Verfügung. In seiner Wahl der Klarinette war Schumann typischerweise innovativ. Die drei Stücke sind melodisch miteinander verflochten und schaffen eine Einheit, unterstrichen durch das Fehlen von Pausen zwischen ihnen. Schumanns Adagio und Allegro in As-Dur, Opus 70 stammt aus einer Woche nach den Fantasiestücke Opus 73. Er beabsichtigte sein Opus 70 ursprünglich für das neue Ventilhorn, nannte aber Cello, Violine oder Viola als alternative Instrumente. Das Stück ist völlig charakteristisch für Schumanns romantischen Geist. Das ausdrucksvolle und träumerisch romantische Adagio weicht einem Allegro mit einem springenden, freudigen Hauptthema. Ebenso wie Schumann „volkstümliche Elemente" in seiner Rheinischen Symphonie (1850) vorherrschen lassen wollte, sind die Fünf stücke im Volkston (1849) entsprechend einfach, melodisch und zugänglich. Dennoch sind Schumanns schöpferische Phantasie und breite Ausdrucksrange nicht weniger offensichtlich.

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