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Four Hands

Leif Ove Andsnes & Bertrand Chamayou

Format
Digital
Ein ergreifendes Erbe der Romantik Kein anderer Komponist hat so viel Musik für Klavier vierhändig geschrieben wie Franz Schubert. Meisterwerke wie die Fantasie in f-Moll oder das Allegro Lebensstürme, von wilden Emotionen angetrieben, entfalten ihre volle, ergreifende Kraft besonders dann, wenn sie von außergewöhnlichen Musikern wie Bertrand Chamayou und Leif Ove Andsnes interpretiert werden: das Traumpaar auf ihrem neuen Erato-Album „Schubert 4 Hands", das neben den erwähnten Schlüsselwerken zwei weitere vierhändige Kompositionen aus dem letzten Lebensjahr des österreichischen Romantik-Komponisten (1797–1828) enthält: die Fuga in e-Moll, D. 952, und das Rondo in A-Dur, D. 951. Das französisch-skandinavische Pianistenduo hat eine lange Geschichte mit seiner Musik. Bei einer gemeinsamen Aufführung der Fantasie in f-Moll beim Rosendal Kammermusikfestival 2016 sprang der Schubert-Funke über, nachdem Leif Ove Andsnes bereits von Chamayous Schubert-Album Wanderer aus 2014 tief beeindruckt war. „Schon bevor wir uns trafen, fühlte ich mich bereits sehr wohl bei Bertrands Art, Musik zu machen und Klänge zu schaffen", so der norwegische Pianistenstar, der wie sein französischer Kollege früher denselben Mentor, Jacques de Tiège, am Konservatorium von Antwerpen gehabt hatte. Diese prägende Begegnung machte den später sehr erfolgreichen Pianisten früh bewusst, wie wichtig es ist, Musik zu teilen und vollständig mit seinem Partner zusammenzuspielen. Dies gilt besonders für Musik, die so vielseitig ist wie Franz Schuberts vierhändige Werke. „Es ist, als müssten wir eins werden", fasst Bertrand Chamayou die Herausforderungen dieses himmlisch schönen Repertoires zusammen.

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