La Mort vinta sul Calvario
Yannis Francois, Etienne Meyer, Vincent Bouchot
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Poetische Kraft
Für das Jahr 1706 schrieb der damalige habsburgische Vizekapellmeister Marc'Antonio Ziani La Morte vinta sul Calvario, ein Stück Karfreitagsmusik, das typisch für den Wiener Hof war. Verschiedene allegorische Figuren wie „Glaube", „Menschliche Natur" und „Die Seele Adams" gehen ein rhetorisches Streitgespräch mit dem Teufel ein, der sich über den Tod Christi freut. Der Text besitzt große poetische Kraft, unterstrichen durch Zianis wunderbare Musik, die sehr farbig und kontrastreich ist mit obligaten Instrumentalpartien und manchmal raffiniertem Kontrapunkt.