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Lieder eines fahrenden Gesellen

Ilker Arcayürek, Fiona Pollak

Label
CAvi
Katalognummer
AVI 8553409
EAN / Barcode
4260085534098
Erscheinungsdatum
5 März 2020
SONGS OF A WAYFARER „Der International Art Song Competition, ausgerichtet von der Hugo Wolf Academy in Stuttgart, war der Geburtsort dieser CD. Während des Wettbewerbs gingen Fiona Pollak und ich ein gewisses Maß an musikalischen Risiken ein und wurden letztendlich mit dem First Prize belohnt, sowie mit der Gelegenheit, diese CD aufzunehmen. Wir danken daher von Herzen SWR, CAvi-music und allen Organisatoren für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung! Diese Aufnahme präsentiert Lieder von Komponisten aus der Zeit der kaiserlich-und-königlich Doppelmonarchie Österreich-Ungarn um die Wende des 20. Jahrhunderts. Wir wollten uns aus unserer Komfortzone begeben, um so viele verschiedene Klangfarben und neue Lieder wie möglich zu entdecken. Wir haben Komponisten aus dem Austro-Ungarischen Reich jener Zeit ausgewählt, einschließlich der Region Vojvodina, die heute Teil Serbiens ist. Die Vielfalt der hier präsentierten Kunstlieder spiegelt nicht nur die österreichisch-ungarische Periode wider, sondern auch das Österreich von heute, zusammen mit den individuellen künstlerischen Persönlichkeiten eines jeden von uns. Wir sind zwei Musiker mit völlig unterschiedlichen Ursprüngen und religiösen Hintergründen: Österreich ist der Ort, wo wir uns trafen und begannen, gemeinsam Musik zu machen. Mahlers Songs of a Wayfarer bilden den dramatischen Kern dieser Aufnahme. Wir fanden es faszinierend, diesen Zyklus in einer selten aufgeführten höheren Version für Tenor zu präsentieren. Unserer Ansicht nach dienen die Songs of a Wayfarer hier als Prolog, eine Vorausahnung und eine Zusammenfassung des Inhalts, den Sie in den übrigen Liedern dieser CD finden werden. Die Geschichte des Wanderers beginnt mit Frühlingsmorgen, einem Morgen im Frühling. In Franz Léhars zwei Liedern entdeckt er zum ersten Mal die Liebe. Allerdings durchlebt er seine erste emotionale Umwandlung, verbunden mit dem ersten Herzschmerz, in Hugo Wolfs Der Mond hat eine schwere Klag' erhoben. Von dort aus wandern wir in das Balkangebirge, in die Vojvodina-Region an der Donau. In Elegie drückt der Wanderer seinen Schmerz und seine Trauer aus. Zusammen mit dem Stimmungswechsel wechselt auch die Sprache. Sie kommt mit der herzlichen Sehnsucht, die Zeit zurückzudrehen. Kindheitserinnerungen entstehen in den Gedanken des inzwischen älter gewordenen Wanderers. Er kehrt in seine Heimat zurück. Eine Auseinandersetzung mit dem Tod, zusammen mit einer Meditation über seine Bedeutung, kommt in den Liedern von Brahms und Mahler vor. Im Epilog Ich bin der Welt abhanden gekommen erreichen wir den Kreis vollständig. Der Wanderer erlangt endlich den inneren Frieden, nach dem er sich so sehr sehnte..." © 2019 Ilker Arcayürek „Wir wollten uns aus unserer Komfortzone begeben, um so viele verschiedene Klangfarben und neue Lieder wie möglich zu entdecken."

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