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Siegfried

Axel Kober & Duisburger Philharmoniker

Label
CAvi
Katalognummer
AVI 8553544
EAN / Barcode
4260085535446
Erscheinungsdatum
2 September 2021
Anzahl CDs
3

AXEL KOBER: Ein Wasserschaden wird zum Glück „Der Rhein ist dort, wo Richard Wagners Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen" beginnt und endet – und es war am Rhein 1851, wo der Komponist zum ersten Mal von diesem ebenso visionären wie monumentalen Werk träumte. Auch wenn Wagners Pläne für ein Festival letztendlich in einem ganz anderen Teil Deutschlands verwirklicht wurden, bleibt eine Aufführung eines „Ring am Rhein" immer etwas ganz Besonderes. Und wo könnte das besser verwirklicht werden als an der Deutsche Oper am Rhein? Zwei Städte, zwei Orchester, zwei Sängerensembles – mit dem fantastischen Sängerensemble der Rheinoper und ihren zwei hervorragenden Orchestern, den Duisburger Philharmonikern und den Düsseldorfer Symphonikern, an ihren beiden Spielstätten in Duisburg und Düsseldorf, waren die wesentlichen Voraussetzungen vorhanden. Der von Dietrich W. Hilsdorf inszenierte „Ring am Rhein" unter meiner eigenen musikalischen Leitung nahm ab Juni 2017 allmählich Gestalt an……. Jedoch wenige Wochen vor der Uraufführung der „Götterdämmerung" überschwemmte ein fehlerhaftes Sprinklersystem das Theater Duisburg. Der Schaden machte die inszenierte „Ring"-Tetralogie in Duisburg (vorerst) unmöglich zu vollenden. Glücklicherweise hatten wir kurzfristig die Möglichkeit, den „Ring des Nibelungen" zumindest in Konzertform in Duisburg in der nahegelegenen Mercatorhalle aufzuführen. Bald nachdem wir mit den Proben begannen, stellte sich heraus, dass diese vermeintliche „Notlösung" sich zu einem echten Glücksfall entwickelt hatte. In der brillanten Akustik des Konzertsaals verschmolzen die Singstimmen und der Orchesterklang zu einem aufregenden Erlebnis für die Zuhörer – eines, das unser Publikum mit stehenden Ovationen begrüßte. Bald wurde der Wunsch geäußert, dieses Erlebnis einem breiteren Publikum über diese einmalige Konzertaufführung hinaus zugänglich zu machen. Das Ergebnis ist diese Liveaufnahme aller vier Teile der „Ring"-Tetralogie..….." (Aus dem Editorial des Generalmusikdirektors Axel Kober)

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