Tabula-Tour
Tanja Vogrin, Angelika Radowitz, Gerhard Hölzle
Mit dieser „farbenfrohen" Auswahl von Stücken möchten wir einen Eindruck von dem vielfältigen Repertoire vermitteln, das in der Turiner Tabulatur zusammengetragen wurde. Die Motetten und liturgischen Werke waren wahrscheinlich für die Aufführung in der Kirche bestimmt, während Tänze und Madrigale eher für weltliche Gelegenheiten gedacht waren: auf Festivals, Feiern und für Hausmusik. Toccaten und Ricercare konnten sowohl bei kirchlichen als auch bei weltlichen Gelegenheiten gespielt werden. [Angesichts der großen Vielfalt an Anwendungen dieses Repertoires haben wir eine große Vielfalt an Instrumenten verwendet.] So wurden neben der Marx-Günzer-Orgel noch drei weitere Tasteninstrumente verwendet: ein Clavicytherium nach süddeutschem Design aus dem 17. Jahrhundert, ein Virginal nach Michael Praetorius (1619) und ein Cembalo nach einem italienischen Design aus dem siebzehnten Jahrhundert.