The Art of Fugue
Collegium Musicum '23, Johannes Lang
Im Jahre 1729 ergriff Johann Sebastian Bach die Gelegenheit, die bis dahin bescheidene Sammlung von Streichinstrumenten in den zwei wichtigsten Kirchen Leipzigs zu verbessern, indem er vier Violinen, zwei Bratschen und zwei Celli aus dem Atelier von Johann Christian Hoffmann (Leipzig 1683–1750) erwarb. Drei dieser acht Instrumente, zwei Violinen und eine Bratsche, befinden sich noch immer im Besitz der Thomaskirche. Jahrzehnte lang waren sie nur in einer Vitrine zu bewundern – hier sind sie zum ersten Mal auf einer Aufnahme zu hören. "Die Kunst der Fuge" wird begleitet von Bachs ersten und letzten Leipziger Choralbearbeitungen, aufgenommen auf der Hildebrandtorgel in Stormthal bei Leipzig, die Bach selbst inspiziert und eingeweiht hat. Das Hören dieser emblematischen Werke auf Instrumenten, die vom Kantor selbst gespielt wurden, ist ein außergewöhnliches Erlebnis und bildet ein direktes historisches Zeugnis der Klangwelt von Johann Sebastian Bach.