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Sfeerbeeld voor Cappella Mariana

Cappella Mariana

Donnerstag 27 August 2026, 20:00

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Schätze aus dem goldenen Prag Am Ende des 16. Jahrhunderts begann ein neues Kapitel in der Chronik Prags. Unter Kaiser Rudolf II. wurde die Hauptstadt zu einem kosmopolitischen Knotenpunkt von Künstlern, Musikern, Gelehrten und Alchemisten. Der Hof zog neben italienischen Madrigalisten auch Komponisten aus der franko-flämischen Tradition an, die ihren Stempel auf das böhmische Musikleben drückten. In diesem Panorama des goldenen Prag ist ein prominenter Platz Kryštof Harant vorbehalten, dessen fünfstimmige Messen eine beeindruckende Synthese nordischer Polyphonie und südlicher Wärme sind. Es erklingen auch Werke von Hofkapellmeister Philippus de Monte und Zeitgenossen wie Luca Marenzio und Orlandus Lassus, neben seltenen böhmischen Liedern wie dem anonym überlieferten Otce Buoha nebeského. Cappella Mariana, die Referenz für Zentraleuropäische Renaissancemusik, ist unser idealer Führer nach ‚Praga magna'. Programm: K. Harant: Missa quinis vocibus | Psallite Domino in cythara | Qui confidunt | L. Marenzio: Dolorosi martir | P. de Monte: O bone Jesu | O. Lassus: Pacis amans | Anoniem: Otce Buoha nebeského

Interpreten

Pavla Radostová, Barbora Kabátková, sopraan | Tomáš Lajtkep, Ondrej Holub, tenor | Jaromír Nosek, bas | Vojtech Semerád, tenor & artistieke leiding

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