Nadar Ensemble / Jennifer Walshe – A Late Anthology of Early Music
Samstag 20 März 2027, 21:00
Muziek
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Komponistin Jennifer Walshe untersucht, wie künstliche Intelligenz die frühe westliche Musik neu denken kann. Mit Stimme, Elektronik und Ensemble entsteht eine spielerische Neuinterpretation von mittelalterlichem und Renaissancerepertoire. Bereits mehr als zehn Jahre arbeitet Komponistin und Performerin Jennifer Walshe mit künstlicher Intelligenz. Sie trainiert Machine-Learning-Systeme mit ihrer Stimme und untersucht, was es bedeutet, selbst ein musikalisches Datenkorpus zu werden. In A Late Anthology of Early Music Vol. 1: Ancient to Renaissance - von The Wire zum Album des Jahres gekürt - wendet Walshe KI auf ein unerwartetes Gebiet an: die frühe Geschichte der westlichen Musik. Zusammen mit Nadar Ensemble erforscht sie eine alternative musikalische Realität, in der Vergangenheit und Technologie sich kreuzen. Das Ergebnis ist eine spielerische und verfremdende Neuinterpretation des Repertoires. Denken Sie an Hildegard von Bingen, Perotinus, Palestrina und John Dowland, aber dann durch eine "historisch uninformierte Praxis", in der Mensch und Maschine zusammen zuhören und musizieren über die Kluft zwischen beiden hinweg.
Interpreten
Thomas Moore, trombone | Veerle Vervoort, productieleiding | Pieter Matthynssens, artistiek directeur | Kaspy Ndia | Bertel Schollaert, sax | Dries Tack | Yves Goemaere | DE SINGEL, coproductie | Jennifer Walshe, stem | Mar Berendsen, viool | Nico Couck, e-gitaar | Katrien Gaelens, fluit | Elisa Medinilla, keyboard | Robin Goossens Verburgh, zakelijk directeur | Wannes Gonnissen, sound | Gaudeamus Festival Utrecht, coproductie | Nadar Ensemble, muzikale uitvoering