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Samy Moussa & Polnische Einflüsse

Samstag 30 Januar 2027, 14:15

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Sergej Prokofjev - Scytische Suite (Ala i Lolly) op.20, Samy Moussa - Ahania's Lament, Karol Szymanowski - Penthesilea op.18, Witold Lutosławski - Concert voor orkest. Programma Sergej Prokofjev Scytische Suite (Ala i Lolly) op.20 Samy Moussa Ahania's Lament Karol Szymanowski Penthesilea op.18 Witold Lutosławski Concert voor orkest Der kanadische Komponist und Dirigent Samy Moussa, composer in residence der ZaterdagMatinee in dieser Saison, dirigiert sein eigenes Werk neben Prokofjev und zwei polnischen Komponisten. Die mythische Gestalt Ahania Samy Moussa leitet das Radio Filharmonisch Orkest in einem Programm über polnische Einflüsse und mit eigenem Werk. Zwischen Prokofjevs Scythische Suite, Szymanowski und Lutoslawski erklingt die niederländische Uraufführung von Moussas Ahania's Lament mit Aphrodite Patoulidou als Solistin. Diese griechische Sopranistin ist eine „NXT GEN artist", die in Repertoire von Mahler bis Metal und Vivier bis Folk überzeugt. William Blakes mythische Gestalt Ahania erhält bei Moussa keine anekdotische Färbung, sondern eine rituelle Stimme: die Sopranistin ist weniger eine psychologische Figur als ein Sprachrohr einer kollektiven Klage. Glänzende Texturen Das Orchester bildet hier einen Raum, in dem die Stimme ihren Platz findet: wellenförmige, oft glänzende Texturen, die Verwandtschaft mit der polnischen Orchestertradition zeigen, aber ausgeprägten zeitgenössischen Konturen erhalten. Im Kontext von Szymanowski und Lutoslawski wird hörbar, wie Moussa die Kontinuität eines Orchesterklangs zu bewahren vermag und gleichzeitig unter Spannung setzt.

Interpreten

Radio Filharmonisch Orkest, Samy Moussa, Aphrodite Patoulidou

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