Stabat Mater von Rossini
Freitag 6 November 2026, 20:15
Ferruccio Busoni - Berceuse élégiaque, Richard Strauss - Tod und Verklärung, Gioacchino Rossini - Stabat Mater. Programm Ferruccio Busoni Berceuse élégiaque Richard Strauss Tod und Verklärung Gioacchino Rossini Stabat Mater Eine tiefgläubige Betrachtung des Mannes mit lustigen Opern wie Der Barbier von Sevilla? Rossini bewies, dass es möglich war. Sein Stabat Mater ist eine emotionale Verbindung zwischen tröstlicher Religiosität und operativer Größe. Ein Werk, das niemanden unberührt lässt. Besonders wenn es von zwei anderen tief empfundenen Meisterwerken von Busoni und Strauss eingeleitet wird. Ein Konzert, das angenehm sehr tut. Pensionierter Rossini? Gioacchino Rossini ließ die Oper ab 1830 sein und dachte daran, einen langen Ruhestand zu genießen. Als er ein Jahr später während einer Reise durch Spanien gefragt wurde, ein Stabat Mater zu schreiben, konnte er das Komponieren doch nicht lassen. Es dauerte noch bis 1841, bis die Version, die wir heute kennen, fertig war. Trotz heftiger Gegenwehr des jungen Wagner wurde das Werk bei der Uraufführung bejubelt. Der junge Strauss betrachtet den Tod Während sich das Stabat Mater dem Leiden einer Mutter nach dem Tod ihres Sohnes widmet, geht Strauss' Tod und Verklärung über den „glückseligen" Tod eines Komponisten. Ein interessantes Detail: Strauss war erst 25 Jahre alt, als er dieses Werk schrieb. Auf seinem Sterbebett, etwa sechzig Jahre später, sagte er zu seiner Schwiegertochter: „Sterben ist genau so, wie ich es in Tod und Verklärung komponierte".
Interpreten
Radio Filharmonisch Orkest, Edward Gardner, Groot Omroepkoor (Koor), Ines Kaun, Emily Pogorelc, Ekaterine Buachidze, Edgardo Rocha, Giorgi Manoshvili