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Symfonieorkest Vlaanderen / Martijn Dendievel – Spelen met traditie en Tiberghien

Sonntag 17 Januar 2027, 15:00

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Muziek

Philharmonisches Orchester Flandern unter Martijn Dendievel mit Cédric Tiberghien in Werken von Schumann und Louise Farrenc. Ein kraftvolles Programm rund um Tradition und Erneuerung, in dem sich romantische Symphonie und wenig beachtetes Repertoire begegnen. Traditionen können in Zeiten des Wandels Halt bieten - ein erkennbares Ritual, das Menschen verbindet und eine gemeinsame Identität schafft. Gleichzeitig können sie erstarren oder ausgrenzend wirken. Die Großmeister in diesem Programm zeigen, wie es auch anders geht: Sie respektieren die Tradition, führen aber gleichzeitig einen lebendigen Dialog mit ihr. Zu Beginn des internationalen Beethovenjahres darf der Komponist, der die Brücke zwischen Klassik und Romantik schlug, nicht fehlen. Sein Klavierkonzert Nr. 4 war bei der Uraufführung kühn: Statt einer orchestralen Eröffnung beginnt das Werk mit einem sanften Klaviersolo - eine bemerkenswerte Wahl für diese Zeit. Auch Schumann geht von der Tradition aus. In seiner Rheinischen Symphonie umarmt er das klassische symphonische Modell, inspiriert vom Rheinland und der deutschen Romantik. Gleichzeitig macht er sich dieses Modell zu eigen: monumental, persönlich, warm und erneuernd. Vergangenheit und Vorstellung verstärken sich gegenseitig.

Interpreten

Symfonieorkest Vlaanderen, muzikale uitvoering | Martijn Dendievel, muzikale leiding | Cédric Tiberghien, piano

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