Zum Inhalt springen
← Alle CD-Veröffentlichungen
Automatisch übersetzt · Original

CORO

Geert Callaert

CORO: inspiriert von Luciano Berio's gleichnamiger Komposition aus 31 Liedern malte George De Decker einen Zyklus von 31 Leinwänden. Der Schlüsselsatz, den Berio als Ausgangspunkt nahm, stammt aus einem Gedicht von Pablo Neruda: 'Venid a ver la sangre por las calles' (Kommt das Blut auf den Straßen sehen) – eine beißende Anspielung auf die Machtübernahme von General Pinochet in Chile 1973. Für die Ausstellung dieses Gemäldezyklus schrieb De Decker eine Komposition für Frauenstimmen. Im Soundtrack verarbeitete er Gesangsaufnahmen von Els Van Laethem, Anne Marie Honggokoesoemo und Herlinde Ghekiere. Auf Wunsch des Pianisten Geert Callaert fügte er eine Klavierpartie hinzu, wodurch CORO letztendlich eine Komposition für Soloklavier wurde, mit einem Soundtrack mit Frauenstimmen. CORO wird eingeleitet durch zwei neue Partituren in derselben Klangwelt. Teil I besteht aus Madrigalen, in denen die Gesangspartien immer polyphon – als ein 'coro' – mit dem Klavier dialogieren. Die Sängerin, die hier auftritt, ist Els Van Laethem, die seit Jahren sowohl mit zeitgenössischer als auch Renaissancemusik vertraut ist. Das Finale ist ein 'neues' Madrigal: eine Gesangspartie komponiert von De Decker zu einem Text aus Carlo Gesualdo's fünftem Liederbuch: 'S'io non miro non moro'. Das letzte Gemälde – der Außenseiter in der Serie – erhielt ein musikalisches Gegenstück. Als Brücke zum CORO-Zyklus komponierte De Decker neue Musik für Francesco Petrarca's Sonetto XXXI.

Titelliste

  1. 01 Madrigali I 08:40
  2. 02 Madrigali II 06:34
  3. 03 Madrigali III 07:56
  4. 04 Madrigali IIII 07:16
  5. 05 Sonetto XXXI 10:06
  6. 06 Coro I 04:47
  7. 07 Coro II 03:45
  8. 08 Coro III 03:32
  9. 09 Coro IIII 04:23
  10. 10 Coro V 06:08

Andere Veröffentlichungen

DE