La Leggierezza
Yang Yang Cai
- Label
- Challenge Classics
- Katalognummer
- CC 72928
- EAN / Barcode
- 0608917292824
- Erscheinungsdatum
- 5 Januar 2023
Für Liszts Biograph Derek Watson – „Die Musik spiegelt den Menschen in ihrer Spannweite wider, die sich vom Asketischen zum Üppigen, vom Trivialen und Profanen zum Erhabenen und Spirituellen erstreckt." Alfred Brendel, ein weiterer Liszt-Bewunderer, hat bemerkt: „Für Liszt ... war das Klavier ein Objekt, das in ein Orchester verwandelt werden sollte, in die Elemente umgewandelt, in die Sphären erhoben." Neben dieser Klaviaturrevoltion beeinflusste Liszts harmonische Sprache Wagner tiefgreifend, während seine Pionierarbeit bei der Entwicklung der Sinfonischen Dichtung auch zu seinem weitreichenden Einfluss beitrug. Liszts Trois Études de Concert S 144 (Trois caprices poétiques in der 2. Ausgabe) stammen aus dem Jahr 1848. Der Ursprung ihrer einzelnen Titel (Lamento, La Leggierezza, Sospiro), die später hinzugefügt wurden, ist etwas rätselhaft, aber sie haben sich als allgemein beliebt erwiesen und es gibt Hinweise darauf, dass Liszt selbst mit ihnen zufrieden war. Liszt war nur zweiundzwanzig Jahre alt, als er die drei Apparitions komponierte. Diese innovativen, überraschend zukunftsweisenden Werke gehören zu den wichtigsten seiner frühen Werke und sind von einem jenseitigen Geist durchdrungen, schwebend und traumähnlich. Liszt komponierte seine Six Grandes Études de Paganini 1851. Er hatte Paganini erstmals 1831 spielen gehört und war, wie viele andere Komponisten und Interpreten auch, fasziniert – so sehr, dass er inspiriert wurde, seinen erstaunlichen Grad technischer Meisterschaft nachzuahmen und die musikalische Ausdruckskraft seines eigenen Instruments zu erweitern. Nr. 2 in Es-Dur (mit Andantino capriccioso gekennzeichnet) basiert auf der siebzehnten von Paganinis Solo-Violine Caprices, aber Liszt erschafft diese Musik auf wunderbare Weise in pianistischen Begriffen neu. Die funkelnde Valse-Impromptu in As-Dur (ca. 1850) zeigt Liszt von seiner elegantesten und charmantesten Seite. Du Bist die Ruh' ist einer von zwölf Schubert-Liedern, die Liszt 1838 transkribierte. Hier schreibt Liszt einen dekorativen, weit gespannten Linken-Hand-Part, bewahrt aber die ruhige, würdevolle Stimmung des Liedes. Die ungeheuer anspruchsvollen Transcendental Études stammen aus dem Jahr 1851. Chasse-neige ist die abschließende Étude Nr. 12 in B-Dur. Busoni beschrieb sie als „das edelste Beispiel vielleicht unter aller Musik poetischer Natur ... ein erhabenes und stetiges Schneefall, das allmählich die Landschaft und die Menschen begraben."
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