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Lobgesang

Masaaki Suzuki, Bach Collegium Japan Chorus, Bach Collegium Japan, Benjamin Bruns

Format
Digital
Masaaki Suzuki und das Bach Collegium Japan, bekannt für ihre maßgeblichen Interpretationen der Vokalmusik von Johann Sebastian Bach, haben auch viel Beifall von der Presse für ihre Aufnahmen wichtiger Chor- und Orchesterwerke erhalten, darunter das "Requiem" und die "Messe in c-Moll" von Wolfgang Amadeus Mozart, die "Missa Solemnis" und die "Sinfonie Nr. 9" von Beethoven und Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms. In ihrem neuesten Projekt widmen sie sich Felix Mendelssohns symphonischer Kantate, Sinfonie Nr. 2 "Lobgesang". Das Werk, komponiert für Solisten, Chor und Orchester, besteht aus drei symphonischen Teilen und einem Schlusschor - eine Struktur, die deutlich an Beethovens Neunte Symphonie erinnert. Mendelssohn geht jedoch noch einen Schritt weiter, indem er den Schlussteil der Kantate auf zwei Drittel der Gesamtdauer des Werkes ausdehnt. Der Text basiert auf Fragmenten aus der Bibel und speziell in Auftrag geschriebenen Gedichten. Die ersten symphonischen Teile, die sich durch deutsche Romantik auszeichnen, werden kunstfertig mit chorartigen Passagen abgewechselt und legen eine tiefe Verbindung zur alten Cantatentradition an, die der monumentalen Finale Form verleiht. Das Werk hatte seine Uraufführung in der Thomaskirche in Leipzig (dieselbe Kirche, in der Mendelssohns Held Johann Sebastian Bach einst tätig war) und feierte das 400. Jubiläum von Gutenbergs Erfindung der Druckerpresse. Es war sofort ein großer Erfolg und wurde bald zu einem der am häufigsten aufgeführten Werke während Mendelssohns Leben.

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