Rathaus & Shostakovich, Piano Sonatas
Vladimir Stoupel
- Label
- CAvi
- Katalognummer
- AVI 8553481
- EAN / Barcode
- 4260085534814
- Erscheinungsdatum
- 1 Oktober 2020
- Anzahl CDs
- 2
Zeitgenossen mit unterschiedlichen Biografien „Obwohl Karol Rathaus (1895-1954) und Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) Zeitgenossen waren, hätten sie unterschiedlichere Leben kaum führen können. Beide Biografien verkörpern dennoch das 20. Jahrhundert mit seinen Katastrophen, Verfolgungen und Zerstörungen, und es lohnt sich daher, ihre Musik zusammen in dasselbe Programm aufzunehmen. Als Sohn einer polnisch-jüdischen Familie in Ternopil (damals Teil Österreich-Ungarns) geboren, begann Karol Rathaus sehr früh zu komponieren. 1913 wurde er an der Wiener Akademie für Darstellende Künste und Musik aufgenommen, aber sein Studium wurde durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs plötzlich unterbrochen: Die nächsten vier Jahre musste er in der österreichischen Armee dienen. Als einer der Lieblingsstudenten von Franz Schreker folgte er Schreker zur Hochschule für Musik in Berlin, wo er die Aufnahmeprüfung mit Bravour mit seiner Ersten Sonate für Klavier in c-Moll, op. 2 (1920) bestand. Das Wiener Verlagshaus Universal-Edition veröffentlichte die Sonate und unterzeichnete einen zehnjährigen Vertrag mit dem jungen Komponisten. Dies markierte den Beginn des quasi-kometenhaften Aufstiegs von Karol Rathaus, den prominente deutsche Kritiker bereits als „größte Hoffnung der Neuen Musik" (Walter Schrenk) zu würdigen begannen.……… Im Dezember 1926 präsentierte der 20-jährige Dmitri Schostakowitsch seine 1. Klaviersonate, op. 12, der Öffentlichkeit in Leningrad. Bestimmte Parallelen mit Rathaus' 3. Sonate sind auffallend: Triebkraft, schnelle Stimmungswechsel, eine komplexe und technisch anspruchsvolle Klaviertextur, freie Tonalität und eine geschäftige Großstadtatmosphäre. In Schostakowitsches Sonate begegnen wir zusätzlich einer Reihe von Clustern sowie einem grotesken Aspekt…." (Auszug aus den Liner Notes von Vladimir Stoupel)
Auch bei CAvi
Florence B. Price, Hold Fast to Dreams
Ted Black & Sascha El Mouissi
Charles-Valentin Alkan, Grande Sonate & Symphonie pour Piano Solo & Barcarolle
Schaghajegh Nosrati
Mieczysław Weinberg, Chamber Sinfonies I & II, Concertino for Violin
Gabriel Adorján
Franz Liszt, Un Cycle imaginaire, Complete French Songs
Katharina Konradi & Daniel Heide